Juli Recap

In der Pampa gab es einen Fernseher auf dem Zimmer, und darauf habe ich zwei Mal Filme geschaut. Beide waren schon angefangen, als ich eingeschaltet habe, und beide waren auf ihre Art schlecht. Der erste war Das gibt Ärger, in dem es um zwei Agenten geht, die sich in dieselbe Frau verlieben und dann um sie buhlen. Typisch hetereonormativ, voll übergriffige Männer, blablabla. Der zweite war Transporter – The Mission. Der war nicht ganz so schlecht, war halt ein Action-Thriller. Ich halte die Auflösung für ziemlich unrealistisch, aber das soll vielleicht einfach so. In den letzten paar Tagen habe ich dann noch Kiki’s Delivery Service geschaut, ein Anime. Den fand ich als Selbstfindungs-Story einer 13-Jährigen ziemlich gut, allerdings gibt es immer noch eine Liebesgeschichte, ohne die scheint es nicht zu gehen, und dann auch noch eine stalkerige. Außerdem ist C. und mir aufgefallen, dass alles seltsam europäisch wirkt. Ich frage mich, ob das Absicht oder nicht reflektiert ist. Den Film mochte ich auf jeden Fall sehr. Und als letztes haben wir noch I, Daniel Blake gesehen. Das war ein sehr bewegender Film, über die Tücken des Sozialsystems und ich finde es bezeichnend, dass im Abspann Mitarbeiter*innen der Sozialämter gedankt wird, die allerdings anonym bleiben wollen. Das sagt eigentlich alles über den Inhalt und die Geschehnisse des Films, und wie wenig darüber gesprochen wird, wie die Sozialsysteme die Leben von Menschen ruinieren (können). Ich glaube, dass B. und ich vor der Pampa noch den zweiten Teil von der neuen Gilmore Girls-Staffel geguckt haben, das kann aber auch Ende Juni gewesen sein. Who knows. Jetzt hängen wir so in der Luft und ich bin immer noch traurig, dass Sookie nicht dabei ist.

Drei Wochen des Monats war ich in der Pampa. Auch bekannt als Nordsee. Es war wunderschön, ziemlich gutes Wetter, viel Sonne, viel Wind, immer wieder Regen. Dort habe ich viel Sport gemacht, gelesen, mehr Sport, war spazieren, mehr Sport, habe Leute kennen gelernt, und grundsätzlich mehr Sport. Ich bin ziemlich entspannt zurückgekommen. Zwei Tage später habe ich einen kleinen Dämpfer bekommen, allerdings fühle ich mich immer noch entspannt. Ich frage mich durchaus, wie lange das anhalten wird, und habe beschlossen, es einfach zu genießen und zu nehmen was kommt.

Gelesen habe ich auch. In der Pampa habe ich gleich mal Rebecca von Daphne du Maurier aus einem Regal geliehen und dann als erstes durchgehabt. (Es folgen Spoiler.) Ich mochte das Buch und den Plottwist am Ende sehr. Allerdings tat mir die namentlich nicht bekannte Ich-Erzählerin meistens Leid, und ich habe ihr gewünscht, dass sie ihr Schicksal aktiver in die Hand nimmt. Und der Umgang mit Rebecca ist bezeichnend. Mir ist klar, dass Rebecca als die Böse gelesen wird, die ihrem Mann Schande bringt und seine ehre und vor allem sein Ego untergräbt. Gegen den Strich ist Rebecca vor allem eine junge Frau, die sich als Frau nicht einengen und an einen Mann binden wollte. Standesgemäß „musste“ sie, und hat das für sich Beste daraus gemacht. Dass dem vor allem das Ego und die Ehre ihres Mannes im Wege standen, ist wiederum nicht überraschend. Danach habe ichb Sara Ahmed’s The Promise of Happiness gelesen. Das war ein eher philosophisches Buch, in dem Ahmed sich unser permanentes Streben nach Glück anschaut, und was dieses Glück eigentlich ist und wie es uns einschränkt. Ich empfehle es sehr, weil es mir nochmal die Augen geöffnet hat, wie der Druck nach dem Glücklich-Sein und der Anspruch, dass wir uns nur selber glücklich machen müssen, uns einschränkt. Ahmed behandelt das Glück als das, was es auch für Hans im Glück ist: nicht etwas, wofür eins arbeitet, sondern etwas, was einem*r passiert. (Auf Englisch kommt happiness nämlich auch von hap, was so viel bedeutet wie luck.) Faszinierende Analyse. Von einer anderen Person in der Pampa habe ich dann Maja Lundes Die Geschichte der Bienen ausgeliehen und beim Lesen dazwischen geschoben. Das Buch ließ sich gut lesen, ich hatte es in drei oder vier Tages durch und wie der Titel schon sagt, geht es um die Geschichte der Bienen und damit irgendwie auch um die Geschichte der Menschheit. Ich fand die Auflösung hier auch unrealistisch, also zu früh zeitlich angesetzt. Es kann auch sein, dass ich mich mit Biologie usw. einfach nicht gut genug auskenne, um das beurteilen zu können. Im Anschluss habe ich dann Deniz Yücels Taksim ist überall gelesen. In dem Buch geht um die Gezi-Proteste in der Türkei, und wie diese Bewegung Menschen in der ganzen Türkei und darüber hinaus beinflusst hat. Ich finde, es fängt sehr gut den Geist von Gezi ein und auch die politische Stimmung unter türkischen Oppositionellen und das politische Klima in der Türkei im Moment wie ich es auch über D. mitbekommen habe. Ich habe dann auch bewusst die neueste Ausgabe des Buches gekauft, wo ein Euro extra pro Buch an den Autor geht, der momentan in der Türkei im Gefängnis sitzt. Dann habe ich Carolin Emckes Wie wir begehren gelesen. Emcke beschreibt in einer Mischung aus philosophischer Abhandlung und eigenen Erinnerungen ihren eigenen Weg zum Begehren von Frauen. Sie schreibt darin sehr viele kluge Sachen, von denen einige bei mir hängen geblieben sind, und die auch zu den Büchern von Laurie Penny oder bell hooks passen, zumindest in meiner Welt. Als Abschluss der Pampa habe ich dann noch Der Mythos des Sisyphos von Albert Camus gelesen. Zum Abschluss noch so’n bisschen Philosophie. Ich gestehe ganz ehrlich, dass ich nicht alle Gedankengänge von Camus verstanden habe. Vor allem die Teile, wo er sich auf andere Philosophen, die ich nicht gelesen habe, bezieht, waren schwer verständlich. Geblieben ist das Bewusstsein über die Sinnlosigkeit der Welt, das Streben nach Sinn des Menschen und die Absurdität des Ganzen. Und auch: die Ablehnung des Selbstmordes und die Aufforderung zum wirklichen Leben jedes einzelnen Moments, komme was wolle, und die Auflehnung gegen die Absurdität.

Und außerdem habe ich festgestellt, dass das Album Blitze aus Gold von Chefboss sich hervorragend zum Joggen eignet. Da ich meine Jog-Zeit (das schreibt sich bestimmt anders) nun auch nach den Liedern abmesse, kann ich das Album wohl so schnell nicht wechseln…

 

Juni Recap

Tüdelü. Der Juni ist heiß. Richtig heiß, zumindest gerade in diesem Moment. Und ich war so beschäftigt, und gleichzeitig so anstriebslos wie lange nicht mehr. Zunächst einmal war ich meine Schwester besuchen und daher in Heidelberg. Ich war letztes Jahr schon mal da, und bin mit D. dort rumgekraxelt. Dieses Mal sind wir nur flaniert und haben gutes Essen gegessen. Wir haben auch zwei Filme gesehen, die findet Ihr weiter unten. Außerdem war Schwesterhez auch hier! <3 Das war schön, so schön.

Prisoners
Den hab ich mit C. gesehen, sehr verstörender Film. Menschliche Abgründe und so. Allerdings beweist der Film entweder, dass ich zu viele Crime-Serien geguckt habe in meinem Leben oder dass meine Intuition ziemlich gut ist. Vielleicht auch beides. Sehr gut gespielt, offenes Ende, wobei für mich alles klar ist.

Smaragdgrün
Den habe ich dann mit Schwesterherz geschaut, weil wir die anderen beiden Filme davon auch zusammen gesehen haben. Deswegen musste das quasi sein. Allerdings hatten wir schwieirig, dem Plot zu folgen, weil wir nicht mehr sicher waren, was der vergangene Plot so war. Der Film war auch so unterhaltsam.

Blackfish
Den haben Schwesterherz und ich auch zusammen gesehen. Eine Doku über Orcas in Sea World. Sehr verstörend, sehr traurig. Ich bin immer wieder wütend darüber, wie wir mit anderen Lebewesen umgehen. Das zeigt sich ja auch immer wieder an unserem eigenen Konsum, und eben auch daran, wie wir Tiere halten und was wir Lebewesen zumuten, deren Art zu kommunizieren wir nicht verstehen können und von denen wir daher auch kein Einverständnis einholen können.

Tangled
Klassiker. Damals habe ich den gesehen, im Kino, ich glaube vielleicht sogar auf Englisch. Damals habe ich darüber geweint. Dieses Mal nicht, aber ich war den Tränen wie immer nahe. Ich mag den Film einfach. Er spricht zu mir.

Miss Sloane
Kam in der OV Sneak Preview, und da war ich mit C. Es war sehr schnell und die Themen rund um Lobbyismus im Englischen nicht so bekannt, deswegen war es manchmal schwierig, dem ganzen zu folgen. Ich mochte den Film, wie ich ja gerne so juristisch und politisch angehauchte Filme mag. Jessica Chastain ist im Übrigen ziemlich wundervoll.

An Serien habe ich nun endlich die letzte Staffel von Grey’s Anatomy zu Ende geguckt und warte erfreut auf die nächste Staffel. Auch mit How to Get Away with Murder bin ich jetzt durch. Woohoo, immer gut, immer weiter gespannt. Dann habe ich eine Folge von Criminal Minds geguckt und versuche da noch den Zeitpunkt zu finden, an dem ich beim letzten mal aufgehört habe. Davvon kann ich aber nicht immer so viel am Stück schauen, weil es so brutal ist. Außerdem ist es zu warm, um zu viel Serien zu gucken. Dann habe ich aber doch wieder angefangen, mit Orange is the New Black. Das liegt auch ein bisschen an Mitbewohnerin B., die guckt das nämlich auch.

Stattdessen habe ich mehr gelesen. Und zwar von Lemony Snicket The Miserable Mill, The Ersatz Elevator und The Vile Village, und von Mithu Sanyal das Buch Vergewaltigung. Ich bin irgendwie dazu übergegangen, parallel ein Sachbuch und einen Roman zu lesen. Das Prinzip funktioniert ganz gut. Vergewaltigung ist eine Analyse des gesellschaftlichen Diskurses um sexuelle Gewalt und die Konstruktion von Geschlechtern anhand dessen. Es hat mich sehr zum Denken angeregt.

Rückblick 2016

Vielleicht hätte ich diesen Beitrag doch schon vor ein paar Tagen schreiben sollen, denn jetzt bin ich extremst wütend und auch traurig und blicke auch in diesem Mindset auf 2016 zurück. (Natürlich gibt es auch immens viele Gründe, so auf 2016 zurückzublicken, aber meine Gründe sind gerade andere.)

Ich versuche mich trotzdem mal daran. Ich habe ja normalerweise kein Motto für mein Jahr, obwohl ich Leute kenne, die ihr Jahr jedes Jahr unter ein bestimmtes Motto stellen. 2016 hatte ich ja aber das „healing, growing, loving“ Motto am Start, zu dem ich sehr unregelmäßig ja auch was geschrieben habe. Zunächst also ein Mal dazu. Es gab dieses Jahr auf jeden Fall viel healing, growing und loving. Heilung gab es von alten und neuen Wunden, was mich gestärkt und auch erleichtert hat. Und inneres Wachstum gab es jede Menge, allerdings ist immer Platz für mehr Wachstum. An Silvester haben wir dieses Jahr ein kleines Ritual veranstaltet, bei dem wir die Dinge symbolisch verbrannt haben, die wir im letzten Jahr lassen wollen. Dazu gehören bei mir auf jeden Fall ein paar Verhaltensweisen, die ich nicht mag, und an denen ich gerne weiter arbeiten möchte, sofern dafür Zeit ist. Und Liebe gab es auch. Jede Menge Liebe in allen Formen und Farben und in jede Himmelsrichtung. Es gab ein paar alte Connections, die wieder reaktiviert und/oder intensiviert wurden und ich habe auch viel über meine Freund*innen gelernt im letzten Jahr, weil ich einfach viel gebraucht habe.

Jahreswechsel stimmen mich immer traurig, weswegen mir auch diese ganze Feierei sehr seltsam vorkommt. Ich kann nicht genau sagen, warum, aber ich erinnere mich oft an vergangene Silvester und vergangene Zeiten. Das stimmt mich nachdenklich und oft auch traurig. Deswegen sind mir ruhige Silvester meist lieber. Dieses Jahr war ich in der WG, was eine sehr gute Entscheidung war. Wir hatten zusammen einen sehr schönen Abend, der nicht zu ausufernd, stattdessen aber sehr respektvoll war.

Das Jahr an sich war sehr intensiv. Ich habe meinen Master beendet, und bekomme diesen Monat dann auch mal mein Zeugnis. Erstmal bleibe ich zudem wohl an der Uni. Je nach Finanzierung, entscheidet sich noch genauer wie und was und ob und welches Projekt, aber ich bleibe der Uni erstmal erhalten. Damit zementiert sich auch ein bisschen mein Klassenwechsel, über den ich vielleicht demnächst mal etwas schreiben werde. Abgesehen von der Masterarbeit gab es gefühlt nicht so viel. Viel Arbeit neben der Masterarbeit, um die Masterarbeit zu finanzieren. Viel emotionale Arbeit insgesamt, die sehr gut für mich war und mich wirklich sehr viel über mich selbst gelehrt hat. Das Jahr war anstrengend, aber gut. (Auf persönlicher Ebene, auf politischer war es eher eine Vollkatastrophe.)

Es gab sogar ein bisschen (leider nicht genug) Urlaub, und zwar in Brighton, in Berlin und im Schwarzwald. Insgesamt würde ich momentan Hannah Arendt zustimmen, die mal gesagt hat, dass „Vergebung der Schlüssel zum Handeln und zur Freiheit“ sei. Ich habe mir selbst einiges vergeben, dieses Jahr, und auch anderen Menschen. Und die tiny bits, die noch offen sind, können immer noch vergeben werden. Manche müssen es vielleicht auch nicht.

So far so good. 2017 hat in den letzten beiden Tagen schon wieder voll reingehauen, also warten wir mal ab. Da war doch was mit der Gelassenheit für die Dinge, die mensch nicht ändern kann. Ich such mir auf jeden Fall einen Korb voll Gelassenheit, die kann ich dieses Jahr glaube ich brauchen.

 

Linkschau #8

Nachdem ich also gestern sechs Seiten geschrieben und mein heutiges Pensum einfach auch abgearbeitet habe, darf ich endlich mit meinem Forschungsstand anfangen. Jetzt gibt es keine Ausrede mehr, sich davon zu drücken. Ich habe Zeit bis Samstag, dann muss ich mein Kolloquium vorbereiten. Wie aufregend das alles ist!

Heute morgen war ich schon an der Uni, arbeiten, und habe doch tatsächlich mein Geld vergessen, weswegen ich jetzt wieder zuhause sitze und von hier aus blogge. Es ist mal wieder Zeit für die Gedanken anderer Menschen, sonst sammeln die sich so an und das ist auch unschön.

Naekubi bloggt über den Mordfall Yangjie Li, von dem ich, wie ich gestehen muss, vorher auch nichts mitbekommen hatte. Sehr erschreckend. Susan Bonath schreibt mehr dazu bei der jungen welt.

Bei kleinerdrei hat Juliane ein FAQ zu sexualisierter Gewalt in Deutschland zusammen getragen. Mit Trigger Warnung.

Katherine DM Clover schreibt bei ravishly über Reisen und Klassismus. [auf Englisch] Sie macht ein paar gute Punkte, wenngleich das alles auch nichts Neues ist.

Bei umstandslos schreibt Maren über ihre eigene Erfahrung mit einer Totgeburt und gibt noch ein paar rechtliche Informationen dazu.

Kati schriebt bei kleinerdrei übers Scheitern und stellt wichtige Fragen, die sich diese Gesellschaft langsam aber nun wirklich mal stellen müsste.

Hannah schreibt über sexualisierte Gewalt und den neuen Werbespot von Wiesenhof.

Damit verabschiede ich mich und versuche, mich jetzt mal zu konzentrieren. Also so richtig. Ich brauche nämlich ein Konzept.

2015 Part II/II

Teil Eins war schon. Jetzt kommt Teil Zwei. Der obligatorische Teil, der jedes Jahr kommt. TATATATAAAAAAA: Die Bücherliste!

Goodreads sagt mir, dass ich 107 Bücher gelesen habe. Ich hab nicht nachgezählt. Es sind einige Mangas darunter gewesen, deswegen waren es wohl so viele Bücher. Vielleicht habe ich aber auch einfach nur mein Leben prokrastiniert. Voilà:

Januar

  • Gillian Floyd, Gone Girl [Nachdem ich den Film an Heiligabend 2014 mit meinem Bruder gesehen hatte, musste ich auch das Buch lesen. Es gefiel mir tatsächlich beides.]
  • Jacques Ferrandez, L’Étranger [Das war eine Graphic Novel, die sehr gut gezeichnet war. Ich muss mal das Original lesen.]

Februar

  • Erich Maria Remarque, Im Westen nichts Neues [Sehr gutes Buch, sehr verstörend, sehr wichtig.]
  • Ville Tietäväinen, Unsichtbare Hände [Auch eine Graphic Novel, über eine Fluchtgeschichte. Auch verstörend und traurig und sehr zum wütend werden.]
  • Michel Kichka, Zweite Generation – Was ich meinem Vater nie gesagt habe [Noch mehr Graphic Novel. Ziemlich gut gezeichnet und sehr gute Geschichte.]
  • Hajime Isayama, Attack on Titan Vol. I [Hier geht’s los mit den Mangas. Ich sag da jetzt nur dieses Mal was zu. Ein guter Manga, so utopisch/dystopisch-mäßig.]
  • Constanze Nauhaus, Orientbilder im zeitgenössischen deutschen Kinderbuch [Eine Bachelor-Arbeit, die ganz interessant war und mir ein paar Denkanstöße gegeben hat. In Teilen dann aber selber orientalistisch. Schade.]

März

  • Hajime Isayama, Attack on Titan Vol. II
  • Patrick Rothfuss, Der Name des Windes [Das hat M. mir geraten und es war ein guter Rat. Die Geschichte ist wundervoll, da kommen noch zwei Teile oder so in dieser Liste, und ich warte sehnsüchtig auf den letzten Band der Reihe. So gut geschrieben, so tolle Charaktere.]
  • Hajime Isayama, AoT Vol. III
  • Tracy White, How I Made It to Eighteen: A Mostly True Story [Graphic Novel. Witzig und traurig. Über Depressionen.]
  • Cornelia Funke, Der Anfang [Kurzgeschichten zu den Reckless-Büchern. Ich kann mich nicht mehr richtig erinnern, also wohl so lala.]
  • Cornelia Funke, Der Kamm der Hexe
  • Cornelia Funke, Ein Gesicht aus Feuer

April

  • Patrick Rothfuss, Die Furcht des Weisen 1 <3
  • Kerstin Gier, Silber: Das zweite Buch der Träume [Mh. Ich glaube, es war ganz okay.]
  • Hajime Isayama, AoT Vol. IV

Mai

  • Janet Edwards, Earth Girl [Mh joa. Gefiel mir ganz gut so als Zeitvertreib. Nichts Tiefgründiges.]
  • Hajime Isayama, Attack on Titan Vol. V-VII
  • Janet Edwards, Earth Star
  • Hajime Isayama, Attack on Titan Vol. VIII-X
  • Yasar Kemal, Auch die Vögel sind fort [Sehr kurz, aber intensiv. Schön geschrieben (übersetzt?).]
  • Hajime Isayama, Attack on Titan Vol. XI
  • Mahmoud Darwish, Ein Gedächtnis für das Vergessen. Beirut, August 1982 [Wunderschön. Da fällt mir ein, dass ich es verliehen habe, und mir auf jeden Fall zurückholen muss.]
  • Hajime Isayama, Attack on Titan Vol. XII-XIII

Juni

  • Patrick Rothfuss, Die Furcht des Weisen 2
  • Sara Zarr, Zicke [Das war n doofes Buch. Kam mir alles sehr bekannt vor, vielleicht hab ich es schon mal gelesen.]
  • Hajime Isayama, Attack on Titan Vol. XIV

Juli

  • Gillian Flynn, Dark Places [Dark Places und Sharp Objects habe ich direkt hintereinander gelesen, weswegen ich nicht mehr so gut sagen kann, wo was passiert ist, aber ich mochte beide ganz gerne, obwohl ich ja sonst keine Krimis/Thriller lese.]
  • Gillian Flynn, Sharp Objects
  • Cornelia Funke, Reckless: Das goldene Garn [Ja. Und nein. Der Verlauf der Gechichte hat mir gar nicht gefallen wegen der Dunklen und so – mehr wird nicht verraten – aber ich warte jetzt. Wie geht es weiter?]
  • Patrick Ness, A Monster Calls [In Paris gekauft in der Buchhandlung, die C. empfohlen hat. So so schön und wichtig und anrührend und wahr.]
  • Lockhart, We Were Liars [Auch aus der Buchhandlung in Paris. Erschreckendes Ende, gut geschrieben. Ich hab echt geheult und D. dachte, mit mir stimmt was nicht. Vielleicht hat er Recht.]
  • Hajime Isayama, Attack on Titan Vol. XV
  • Hiro Mashima, Fairy Tail Vol. 1-3 [Neuer Manga. Hab ein paar Folgen von dem Anime gesehen, als ich 2014 in Frankreich war, und dann beschlossen, die Mangas zu lesen. Am Anfang sehr witzig und cool, aber zum Ende hin wiederholt sich die Struktur immer wieder, weswegen es langsam langweilig wurde.]

August

  • Hiro Mashima, Fairy Tail Vol 4
  • Per Olov Enquist, Großvater und die Schmuggler [Irgendwie hat es mir nicht sooo gut gefallen wie der erste Teil. Mh.]
  • Hiro Mashima, Fairy Tail Vol. 5-21
  • Ece Temelkuran, Was nützt mir die Revolution, wenn ich nicht tanzen kann [Ich habe sehr lange gebraucht, um dieses Buch zu lesen, da ich es vorgelesen und aufgenommen habe. Es ist sehr schön und feministisch und eigen. Und es war eins der schönsten Geschenke, die ich je bekommen habe.]
  • Tabitha Suzuma, Forbidden [Das hab ich aus nem Büchertauschschrank in Litauen genommen. Kurzweilig und interessantes Thema (Inzest). Kann mensch mal lesen und sich Gedanken zu machen. Das Ende hat mir nicht gefallen, ich glaube, die Autorin hat sich nicht getraut, es anders enden zu lassen. Schade eigentlich.]
  • Wolfgang Herrndorf, Tschick [So schön. In Jugendsprache und so und voll echt und berührend und jetzt muss ich noch ein paar andere Sachen von Herrndorf lesen gehen.]
  • Rainbow Rowell, Eleanor & Park [Ganz okay für den Zeitvertreib.]

September

  • Aimee Bender, The Particular Sadness of Lemon Cake [Traurig. Wer hätte das gedacht bei dem Titel? Nachdenklich. Über Familie und Geheimnisse.]
  • Hiro Mashima, Fairy Tail Vol. 22-34
  • Balys Sruoga, Der Wald der Götter [Sehr eindrucksvoll und verstörend und wir wissen zwar alle, was im Zweiten Weltkrieg passiert ist, aber dennoch. Sehr lesenswert.]
  • Michelle Hodkin, Was geschah mit Mara Dyer? [Joa. Ganz okay. Interessanter Ansatz, aber dann irgendwie schwach. Ich weiß nicht, ob ich die anderen Teile auch lesen will.]
  • Maggie Stiefvater, Nach dem Sommer [Joa. Zum Zeit vertreiben gut. Und macht süchtig.]
  • Maggie Stiefvater, Ruht das Licht
  • Hiro Mashima, Fairy Tail Vol. 35
  • Maggie Stiefvater, In Deinen Augen
  • Hiro Mashima, Fairy Tail Vol. 36 – 42

Oktober

  • Hiro Mashima, Fairy Tail Vol. 43 – 44
  • Chimamanda Ngozi Adichie, Americanah [Viele Herzen für dieses Buch. Total toll geschrieben, lebensnahe und glaubwürdige Charaktere. Glaubwürdige Story. Hätten auch meine Nachbarn sein können, würde ich in den USA oder in Nigeria wohnen. Wow.]
  • Patrick Rothfuss, The Slow Regard of Silent Things [Oh, ein Zwischenbuch und so schön geschrieben. Es passiert NICHTS, und es ist dennoch so anrührend und schön.]
  • Hiro Mashima, Fairy Tail Vol. 45 – 48

November

  • Erich Kästner, Pünktchen und Anton [Mit D. gelesen. Ich kannte es schon, er nicht. Mir ist aufgefallen, dass Erich Kästner schon ein kleiner Moralapostel war. Da gibt’s richtig explizite Anweisungen, wie mensch zu sein hat. Nicht so versteckt im Text oder so. Volle Kanone. Aber nach wie vor eine gute Geschichte.]
  • Laini Taylor, Dreams of Gods and Monsters [Das Ende einer Trilogie. Hat irgendwie alles wieder besser gemacht. Bravo.]
  • Hiro Mashima, Fairy Tail Vol. 49 – 51

Dezember

  • Guy Delisle, Aufzeichnungen aus Jerusalem [Und eine letzte Graphic Novel/Comic. War gut, weil es mich an Palästina erinnert hat. Ansonsten eher so mäßig gut.]
  • Chimamanda Ngozi Adichie, Heimsuchungen [Erzählungen waren das. Alle gut geschrieben. Mit manchen konnte ich logischerweise mehr anfangen als mit anderen, aber auch wieder: lebensnahe Charaktere und Geschichten.]
  • Giulia Enders, Darm mit Charme [Und das Jahr endete sogar mit einem lustigen Buch! Aus dem ich auch noch was gelernt habe. Kann ich nur empfehlen. Wir wissen viel zu wenig über den Darm.]

So. Dieses Jahr schaffe ich glaube ich nicht so viele Bücher, aber es geht ja auch nicht um die Quantität, nicht wahr?