Linkschau #18

Es geht weiter mit dem üblichen Programm. Diesen Monat nicht so viel, denn wie bereits erwähnt, hatte ich im März kaum Kapazitäten für irgendwas und war auch die letzten Wochen eher beschäftigt.

Bei der taz schrieb Hengameh Yaghoobifarah über (Online-)Feminismus und das Verzeihen.

Und auch in der taz gab es ein Interview mit Norbert Fischer über die Feuerbestattung und das Christentum.

Im LowerClassMagazine gibt es einen Artikel darüber, wie wir revolutionär leben können.

Mareice Kaiser gibt im Missy Magazin einen Buchtipp, in dem um Frauen in der Geschichte geht.

Bei autostraddle schreibt Heather Hogan über Beauty and the Beast und die Entwicklung von schwulen Charakteren bei Disney. [Englisch]

Juliane Löffler schreibt bei kleinerdrei über die Frage, wie öffentlich ihre Liebe als nicht-heterosexuelle Frau sein muss.

In ihrem Blog gibt Noah Sow ein Update zum Allgemeinen Gleichstellungsgesetz.

Naekubi schreibt in ihrem Blog über Whitewashing von asiatischen Charakteren und die besonders fragwürdige Legitimation dieser Praxis.

Und nochmal bei autostraddle finden ihr Yao Xiao’s Comic zum Thema Psychotherapie.

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Linkschau #11

Woop woop! Gedanken anderer Menschen und so. Weil alle meine Gedanken in die Masterarbeit fließen…

Houssam Hamade schreibt in der taz über die Linke und die dortige Rezeption des Islams (Spoiler Alert: Kritik am Islam ist meist nur eine Bestätigung rassistischer Diskurse).

Your Fat Friend schreibt über Körperbilder und Fett. [Englisch]

In der Zeit Campus schreiben drei Autor*innen über die neue radikallinke Bewegung und ihre Kritik an der Gesellschaft, in der wir leben.

Eva Marie Kogel schreibt in der Welt über (sexuelle) Gewalt an Frauen in Syrien. [TW: Vergewaltigung, Folter, Gewalt]

In der Jungle World schreibt Sebastian Weiermann über die Notwendigkeit innerhalb der Linken, sich wieder mit Arbeit zu beschäftigen.

Hannah Witton hat auf youtube eine neue Kolumne gestartet, in der sie von ihrem Weg weg von der Pille erzählt. Bisher gibt es eine Folge. [Englisch]

Bei ustandslo schreibt Frau Taugewas über die Beziehung zu ihrem Kind und den Begriff „Wunschkind„.

Mirna Funk gibt bei der Zeit einen Einblick in das Leben jüdischer Menschen in Deutschland.

Bei der taz schreibt Hülya Gürler über den Streit in Berlin über ein Mahnmal für die Opfer des Massakers von Dersim in der Türkei.

Jan Werkener schreibt im Tagesspiegel über den Horror, der sich in geheimen Gruppen bei facebook auftut, in denen Menschen laufen rechte Straftaten begehen, die nach momentanem Stand nicht verfolgt werden können.

Und zum Abschluss zwei Videos: Nerdwriter erzählt von der Truman Show und was sie uns über Politik lehren kann (never accept the world). [Englisch] Und Rosianna spricht über Körperbilder bei Erwachsenen. [Englisch]

Linkschau #10

Es haben sich sehr viele Links (Artikel und Talks) angesammelt, weil ich immer wieder nur auf Merken geklickt habe und keine Zeit hatte, um mich hinzusetzen, und einen Beitrag zu schreiben. Aber jetzt! Heute Abend habe ich mehr Zeit für mich selbst und deswegen endlich auch mal wieder Muße, um mit Euch zu teilen, was mich beschäftigt hat. Zugegebenermaßen bleibe ich dem Internet und Nachrichten gerade relativ fern (einerseits weil ich nach Stunden in der Bib vor dem Rechner keine Lust mehr habe am Computer zu sitzen und andererseits, weil eh nichts Gutes passiert).

Halina Wawzyniak schreibt über die Probleme mit dem neuen Sexualstrafrecht und was es eigentlich genau sagt.

Jamila Raqib erzählt in ihrem TedTalk, was es braucht, damit auch gewaltfreier Widerstand funktioniert und dass dieser nicht unbedingt einfacher ist als anderer Widerstand, sondern sogar genau so viel wenn nicht mehr Organisation braucht. [Englisch]

In der taz schreibt Laila Oudray, warum sie nicht nur über Migration schreiben möchte, und es dennoch manchmal tut. Dabei sagt sie einiges über unsere Gesellschaft.

Gabriele Boos-Niazy erklärt beim Migazin das deutsche Recht und warum jetzt nicht die Scharia in Deutschland eingeführt wird.

Bei umstandslos schreibt Cornelia übers Gebären und die verschiedenen möglichen Stellungen.

Tove Tovesson schreibt im Missy Magazine über das Trans-Sein in einer transfeindlichen Welt.

Und damit es nicht zu viel zu lesen wird, gibt es noch zwei youtube-Videos. Einmal zeigt Sidney Frenz, welchen Scheiß weiße Deutsche zu Schwarzen Deutschen sagen. Und dann wird Hadnet Tesfai zu ihrem Schwarz-Sein in Deutschland interviewt.

Sehr spannend erklärt hier Cutcha Risling Baldy, warum sie The Walking Dead als ein Beispiel benutzt, um über den Mord an den Native Americans zu sprechen. [auf Englisch]

Im Migazin schreibt Birol Kocaman darüber, warum wir den rechten Terror in München auch so und nicht Amoklauf nennen sollten.

Noch ein TedTalk, für alle, die nicht mehr lesen wollen: Isaac Marion erzählt uns, warum wir die Apokalypse brauchen und was dabei Gutes für unsere Gesellschaft passieren kann. [Englisch]

Hier gibt es Kunst, die traditionelle Blumenkränze aus Polen reproduziert. Wirklich schöne Bilder! (Und wenig zu lesen.) [auf Englisch]

kaptainkristian erzählt was über den Anime FLCL, den ich selber nicht gesehen habe. Klingt aber so, als sollte ich den mal sehen. [auf Englisch]

Kübra Gümüşay erklärt, warum sie nicht zu immer sofort eine Meinung hat und auch nicht haben will.

Und Gavin Aung Than, oder auch ZenPencils, macht einen Comic über Dinge, die Väter/Eltern so denken. [auf Englisch]

Und das war’s. Puh! DAs nächste Mal wieder eher, damit es nicht so anstrengend wird.

Linkschau #6

Also. Mal wieder ist viel Zeit vergangen. Deswegen dieses Mal viele Fundstücke aus dem Netz aus den letzten drei (?) Wochen.

Ich bin ja ein Fan von TED Talks. Es gibt einfach so viele gute davon. Unter anderem Reshma Saujani, die dazu aufruft, Mädchen Mut beizubringen anstatt einen Willen nach Perfektion. Das kann ich nur unterstützen.

Schwarzrund schreibt im Missy Magazine einen Artikel zu veganem Lebensstil und Körperbildern bzw. genauer: dass Menschen nicht verstehen, dass vegan sein nicht heißt, eine Diät machen und dass der Gedanke hinter der veganen Ernährung nicht zum Ziel hat, sein Gewicht zu ändern, sondern die Welt zu revolutionieren.

Beim Mediendienst Integration schreibt Ferda Ataman über die Kategorie „Migrationshintergrund“ und die kommende Gesetzesreform, die sich mit dieser Kategorie beschäftigen muss.

Auf der re:publica hat Gübra Gümüşay eine Rede gehalten zu organisierter Liebe im Netz (als Kontrast zu dem organisierten Hass, der uns allerortens entgegen schlägt). Ein sehr emotionaler Beitrag, der auf den Punkt bringt, was die aktuellen Debatten mit Menschen machen.

Kien Nghi Ha schreibt im Migazin über die Frage, wie rassistisch die Uni sei. Ein sehr lesenswerter und wahrer Artikel, der auf ein Problem hinweist, mit dem wir uns im Uni-Alltag viel zu selten beschäftigen.

Bei Diaspora Reflektionen gibt es einen Beitrag zu „Womanhood“ und der Notwendigkeit, über Leid und Schmerzen zu sprechen, damit wir sie nicht in uns tragen müssen.

Naekubi nimmt gerade an der 30 Days of Blogging Challenge teil und hat im Zuge dessen einige sehr lesenswerte Artikel verfasst. Hier schreibt sie über Träume bzw. den einen Lebenstraum, den viele Menschen zu verfolgen scheinen. Persönlich konnte ich mich mit ihrer eigenen Einstellung, sich für vieles zu interessieren, aber nichts „Großes“ zu verfolgen, identifizieren. Dann schreibt sie einen guten Artikel zu Yellowface im deutschen Fernsehen und was daran problematisch ist. Und einen letzten Artikel zu Glauben und Christentum.

Karolin schreibt bei umstandslos über Kinderlosigkeit; ein Artikel, der mich sehr berührt hat.

Bei an.schläge führt Lea Susemichel ein Interview mit Claudia Haarman über Mütter-Töchter-Beziehungen und Liebe.

Da ist doch bestimmt für alle was dabei. Einen guten Start in die Woche!

Linkschau #4

Über die letzten zwei/ zweieinhalb Wochen haben sich wieder einige interessante, spannende, anregende Dinge angesammelt. Für mich ist das Leben gerade weiterhin sehr aufregend und mit vielen Gedanken beladen, deswegen komme ich nicht so regelmäßig hierher. Das ändert sich aber auch wieder, vermute ich.

Alexander Nabert schreibt in der Jungle World über Antisemitismus in Deutschland.

Zen Pencils hat in seinem neusten Comic einen Ausschnitt aus einem Brief von Rilke an Kappus illustriert (leben Sie die Fragen) und das passt gerade sehr gut zu meinem Leben.

Khaldun Al Saadi schreibt bei kleinerdrei zu Islam und Islamkritik. Auf jeden Fall nachdenkenswerte Anstöße.

Im Lower Class Mag gab es ein Interview mit den Campus Hexen, einer feministischen Organisation in der Türkei.

Hein-Jürgen Voss schrieb im Tagesspiegel, dass in der Biologie mittlerweile die Meinung vorherrscht, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt. Wir wussten das zwar schon, aber wenn die Biolog*innen das sagen, glauben das jetzt vielleicht mehr Menschen.

Bei umstandslos schrieb Lisa über das Haus, in dem sie lebt und ich war davon sehr berührt.

Und bei kleinerdrei schreibt Svenja, warum gendergerechte Sprache wichtig ist.

Ich verabschiede mich hiermit erstmal wieder und verschwinde in der Versenkung. Vielleicht schaffe ich es aber auch, in den nächsten Tagen in paar meiner Gedanken zu formulieren.