Linkschau #9

Ach ja, ich bin immer noch arme Studentin. So ist das. Diesen Monat ist die Rückmeldung zur Uni fällig und wie jedes Mal, wenn dieser Fall eintritt, macht er mich arm. Immer wieder spare ich mir mühsam Geld zusammen, und dann ist alles mit einem Mal weg, damit ich weiter eingeschrieben sein kann. Was für ein nerviger Schwachsinn. Dieser Zustand muss wirklich bald beendet werden.

Nun aber weg von meinen eigenen Gedanken und hin zu anderen:

Albert Scherr verteidigte in der FAZ die Migrationsforschung. Yeah Herr Scherr! (Wenn eins es richtig ausspricht, dann reimt es sich sogar.)

Ich habe es schon erwähnt, aber nochmal für alle, die vielleicht nicht jeden meiner langweiligen Beiträge lesen: Naekubi schrieb über Lindy Hop und Whitewashing. Wichtiger und guter Beitrag.

Bei kleinerdrei schriebt Barbara übers Teilzeit-Arbeiten und die verschiedenen Modelle, die Paare ausprobieren, und die alle mehr oder weniger gut funktionieren und Feminismus und die beschissene Gesellschaft. Und überhaupt. Ich habe geweint. Weil die Gesellschaft und das System so scheiße sind, dass ich mich wirklich frage, ob es sinnvoll ist, Kinder zu bekommen. Nur um sich dann weiter durch die Scheiße zu quälen.

Tara schreibt auch bei kleinerdrei über Freundschaft und unsere Ansprüche daran. Und sie hat Recht.

Und diesen TÉD Talk von ShaoLan fand ich sehr aufschlussreich. Außerdem finde ich ja die Chinesischen Tierkreiszeichen sowieso interessant.

Und wenn ich das hier wöchentlich schaffe, dann gibt es logischerweise auch nicht allzu viele Links auf einmal. Ist vielleicht auch ganz angenehm.

Linkschau #7

Ich habe wieder so viel im Kopf, aber keine Schreibmotivation. Und auch nicht so viel Zeit. Dafür Links von anderen Menschen!

Ein TEDTalk von R. Luke DuBois über Kunst und Daten und Leben und Gesellschaft. (Sehr aussagekräftig, ich weiß.)

In der taz gab’s ein Interview mit Enno Schmidt zum Bedingungslosen Grundeinkommen.

Und im WDR gibt’s eine Doku über die Ausländerbehörde in Hamm. Ich bin von der journalistischen Herangehensweise nicht so überzeugt, und es gibt auch so einiges an Schwarz-und-Weiß-Malerei und generell habe ich sehr viel dazu zu sagen, was nicht hierhin passt. Aber die Ausländerbehörde war eine der wenigen Ausländerbehörden, die überhaupt eine Drehgenehmigugn erteilt haben. Es geht in der Doku vor allem um Asylverfahren, Abschiebungen etc. (was nicht alles ist, was eine Ausländerbehörde macht, aber auch das ist eine andere Geschichte) und ist ein interessanter Einblick.

Nadia schrieb über den Fall Gina-Lisa Lohfink und ich wiederhole ihre Trigger Warnung „für alles“. Was da gerade abgeht ist die größte Scheiße aller Zeiten, leider nicht verwunderlich in dieser Gesellschaft. Und wer noch mehr dazu lesen will, kann ja auch noch diesen Spiegel-Artikel lesen.

Naekubi schreib einen Nachruf auf Rupert Neudeck, der sehr lesenswert ist.

Bei umstandslos schreibt Heidi über die ewigen Fragen anderer Menschen, ob ihr Kind schon „sauber“ sei. Und dazu stellt sie relevante Fragen.

Und Hannah hat relevante Dinge zum Anschlag in Orlando zu sagen. Einen besseren Kommentar dazu habe ich noch nicht gefunden.

Und vielleicht schaffe ich es diese Woche, noch was Anderes zu formulieren. Ich habe schon angefangen. Vor allem schreibe ich aber Masterarbeit. >.<

Linkschau #5

Here we go again. Bevor ich anfange zu transkribieren.

Bintou schrieb bei umstandslos über FGM (female genital mutilation). Das war hiermit eine Trigger Warnung.

Bei an.schläge führte Brigitte Theißl ein Interview mit Brigitte Kratzwald und zwar zu Commons. Sehr spannend und anregend.

In der taz schrieb Giacomo Maihofer zu der Entstehung der Sonderpädagogik in Deutschland und den Verbindungen zum Nationalsozialismus. Sehr lesenswerter Artikel, und immer noch ein sehr wichtiges Thema.

Hannah schrieb über die Müdigkeit am Aktivist*innen-Dasein und den Wunsch danach, auch mal Fehler machen zu dürfen. (Was ich wirklich sehr gut verstehen kann.)

Auf fuckermothers schrieb Iro Abendrot darüber, was sie (falls falsch gegendert, bitte Bescheid sagen) an dem Begriff „Regretting Motherhood“ stört und warum unsere Energie besser als Kritik an der Gesellschaft und nicht an der Mutterschaft aufgehoben ist. Wirklich empfehlenswerter Artikel.

Bei der Mädchenmannschaft schrieb Julia zu wissenschaftlichem Schreiben und Klassismus. Ein Thema, das an der Uni, zumindest an meiner, wenig bis gar nicht besprochen wird, aber dennoch wichtig ist.