Februar Recap

Der Februar ist erstaunlich kurz. Immer wieder überraschend. So wie Weihnachten. Ich versuche mal was Anderes, um mich ans Schreiben zu bekommen, hier seht Ihr also den ersten Versuch.

Im Februar habe ich…

… zwei Filme im Kino gesehen.

The Broken Circle Breakdown

Der Film dreht sich um die Geschichte eines Paares, Elise (Veerle Baetens) und Didier (Johan Heldenberg), und ihres Weges, mit der Krankheit ihrer Tochter umzugehen. (Das scheint wie ein Spoiler, ist aber keiner. Das steht in jeder Beschreibung zu diesem Film!) Der Film dreht sich sehr stark um Musik, denn Didier spielt in einer Country-Band. Elise ist Tättowiererin und beginnt im Zuge der Beziehung zwischen den beiden auch in der Band zu singen. Die Musik begleitet den Film sehr gut, sowohl als Filmmusik als auch innerhalb der Story. Es wird sehr deutlich, wie heilsam Musik und Freundschaft sein können, und dies wird auch nicht übertrieben, sondern sehr realistisch dargestellt. Auch die Beziehung der Charaktere untereinander sowie die Art und Weise mit Trauer umzugehen, wirken sehr real und nachvollziehbar. Einzig das Ende des Films fand ich sehr unrealistisch, passte aber dennoch gut zum Film und zu den dargestellten Charakteren.

Manchester-by-the-sea

Der Film hat gestern zwei Oscars bekommen, einen für’s Drehbuch, den anderen für Casey Affleck. (Zu dem Skandal um Casey Affleck vielleicht ein andern Mal mehr. Infos dazu gibt’s z.B. hier [Englisch]). In dem Film geht es um Lee(Casey Affleck), dessen Bruder stirbt, sodass er sich um seinen Neffen kümmern muss. Es dreht sich vor allem um die Probleme, die der Tod des Bruders Joe verursacht, und die Konflikte, die in diesem Zuge gelöst werden müssen. Der Film hat ein sehr ruhiges Tempo und erzählt sehr schnörkellos die Geschichte um Lee und seinen Neffen Patrick. Ich fand den Film, und auch das Spiel von Casey Affleck, sehr beeindruckend. Insgesamt hat mich der Film sehr traurig zurückgelassen angesichts von menschlichen Existenzen und der Unfähigkeit, sich seiner Vergangenheit zu stellen, zufriedenstellend zu kommunizieren oder die eigenen (inneren) Konflikte zu lösen.

Ich hab beide Filme im Laufe von zwei Tagen gesehen und entsprechend traurig haben sie mich zurückgelassen.

… auch Serien geguckt

Gilmore Girls

Ich bin in Staffel 5, also bitte keine Spoiler. Seit die Serieauf Netflix ist, habe ich es mir zum Ziel gesetzt, sie endlich mal in Reihenfolge und bis zum Ende zu gucken, inklusive der vier neuen Folgen, die Netflix produziert hat. So weit so gut.

Türkisch für Anfänger

D. und ich gucken gerade die dritte Staffel von TfA. Ich hab die Serie früher mit meiner Familie geguckt. Ich finde sie immer noch witzig und sehr gut gemacht, manchmal auch vorurteilsmäßig problematisch. Die dritte Staffel ist ein bisschen überzogen, also noch schlimmer als die beiden davor. Aber so als zwischendurch Serie eignet sie sich ganz gut.

Ich habe diesen Monat ein einziges Buch gelesen, und zwar The Wide Window von Lemony Snicket. Es ist das zweite Mal, dass ich A Series of Unfortunate Events lese, dieses Mal mehr im Zusammenhang, da ich insgesamt das Gefühl habe, beim letzten Mal nicht zu Ende gelesen oder etwas verpasst zu haben. Wir werden sehen.

Abgesehen von meinem Medienkonsum habe ich zwei Bewerbungen geschrieben und war auf zwei Bewerbungsgesprächen. Mal sehen, was sich so entwickelt. Mein Leben könnte in jede Richtung gehen, habe ich gerade das Gefühl. Dazu höre ich eigentlich auf Dauerschleife Regina Spektor – Begin to Hope. Kann ich nur empfehlen.

So far so good.

Linkschau #15

So. Dieses Mal möchte ich zum ersten Mal etwas Musik mit Euch teilen. Ich höre nämlich momentan auf soundcloud Sets von DJ İpek. Am liebsten dieses.

Ansonsten schreibt Hannah zum Jahresanfang über den Wunsch nach mehr Empathie.

Frau Gehlhaar teilt einen Teil aus ihrem Buch und damit eine Geschichte über Empathie und Behinderung.

Bei kleinerdrei schreibt siyanda über die Online-Radikalisierung von weißen jungen Männern.

Clara schreibt bei Class Matters über die klassistischen Witze, die zu Weihnachten über Berliner Stadtteile kursierten.

Im Missy Magazine schreibt Tove Tovesson über die emotionale Arbeit von Frauen und warum wir dafür bezahlt werden sollten.

Cornelia schreibt bei umstandslos über ihre Angst vor dem Unsichtbar-Werden, was vor allem Mütter und alte Frauen betreffe.

Zen Pencils hat einen Comic zu David Bowie gemacht. [Englisch]

Can Yıldız berichtet für das Lower Class Magazine über die Diffamierung von Eleonora Roldán Mendívil durch rechte Gruppen. Mittlerweile hat auch die taz darüber berichtet und Mendívil wird erstmal keine Lehraufträge mehr von der FU erhalten.

Und zu guter Letzte nochmal Hannah, die von der Emma und ihrem universalen Feminismus-Anspruch schreibt.

60 Days of Music Meme – Day XL

A song that calms you down

Auch bei dieser Kategorie habe ich nicht lange nachgedacht. Dieser song ist so schön und so wahr und so <3, dass es mich immer wieder beruhigt.

Clueso – Barfuß

Hier und da komm ich auf die Idee
Ein andern Weg zu gehen
Mal verspielt und mal gefasst
Manchmal macht mir der Nase nach
Einfach das unbeholfne Spaß
Beweg mich gerne mal im Kreis
Doch jeder noch so kleine Teich,
sollte verbunden sein zum Meer
Immer wenn ich was neues ausprobier
Lauf ich wie Barfuß über Glas

Doch ich fühl mich federleicht
Weil es sich fast immer lohnt
Und so erscheint das nichts so bleibt, wie es ist
Fast schon, wie gewohnt

Wenn mich das Neue dann berührt
Tanz ich zuerst für mich allein
Dann mach ich all die ander’n wach
Doch immer wenn was neu beginnt
Sagt auch etwas in mir das wars

Doch ich fühl mich federleicht
Weil es sich fast immer lohnt
Und so erscheint das nichts so bleibt wies ist
fast schon wie gewohnt

60 Days of Music Meme – Day XXXIX

A song you wish you could travel back in time and see performed live

Das ist auch einfach. Denn da gibt es diese Band und diesen Song. <3

Queen – Love of my Life

Love of my life, you’ve hurt me
You’ve broken my heart
And now you leave me
Love of my life, can’t you see?

Bring it back, bring it back
Don’t take it away from me
Because you don’t know
What it means to me

Love of my life, don’t leave me
You’ve taken my love
And now desert me
Love of my life, can’t you see?

Bring it back, bring it back
Don’t take it away from me
Because you don’t know
What it means to me

You will remember
When this is blown over
And everything’s all by the way
When I grow older
I will be there at your side
To remind you how I still love you
I still love you

Hurry back, hurry back
Please, bring it back home to me
Because you don’t know
What it means to me
Love of my life
Love of my life
Yeah

60 Days of Music Meme – Day XXXVIII

A song that makes you feel empowered

Da gibt es ein Lied, das sich wunderbarerweise eignet und zu der Kategorie passt, aber es ist online nicht zu finden. Wer sein*ihr Glück versuchen will, möge einfach mal Presslufthanna – Schlusstrich googeln. Ich habe mein Glück jetzt lange genug probiert und weder die Lyrics noch ein Video gefunden, aber das gute Stück findet sich auf dem Purple Velvet Souvenir Sampler von Springstoff.