Linkschau #34

Ich bin spät dran. Das kommt, weil ich die ganze Woche unterwegs war, und meinen Laptop nicht mithatte. Und sowieso keine Zeit, um diesen Text hier zu schreiben.

Jasmin schreibt über den Tod und was Frauen damit zu tun haben.

Anselm Schindler schreibt über israelisch-palästinensischen Widerstand.

Und Levi schreibt über das Leben, das wir nicht wollen. (Alter Text.)

Paris Marx schreibt darüber, warum digitales Nomad*innentum nicht gut für lokale Communities ist. [Englisch]

Und nochmal ein Text von Levi, diesmal über Liebe. (Auch ein alter Text.)

Kelly Marie Tran schreibt über ihre Erfahrungen mit Online-Mobbing. [Englisch]

Kasmir Hill und Surya Matu haben in einem Experiment für ein paar Wochen eine Wohnung mit smarten Produkten ausgestattet und sprechen über die Ergebnisse. [Video, Englisch]

M. Salih Akin schreibt über die Debatte um Mesut Özil, und was sie bedeutet.

Jason B. Rosenthal erzählt von seinem Trauerprozess, als seine Frau gestorben ist. [Video, Englisch] Und dann gibt es noch den Artikel, den Amy Krouse Rosenthal kurz vor ihrem Tod über ihre Liebe zu ihrem Mann geschrieben hat. [Englisch]

Mina Khani schreibt darüber, was es heißt, ein „Fremdkörper“ zu sein.

Steve Rousseau schreibt über die Unmöglichkeit, sich auszuloggen. [Englisch]

Enric Sala erklärt, wie wir die Weltmeere retten können (und wir wie vielleicht sogar ein paar Staaten mit kapitalistischen Argumenten davon überzeugen könnten). [Video, Englisch]

Heather Hogan schreibt über Frauen und Bier.  [Englisch]

Rose George schreibt über die Vagina, die sich selbst säubern kann und warum wir dafür keine Produkte brauchen. [Englisch]

Und dann noch was zu Migration und Kapitalismus. (Ist ein Zweiteiler, deswegen zwei Links, ha!)

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Linkschau #32

Heute ohne Bild, weil die Daten verloren gegangen sind. Das passiert. Hoffentlich bald nicht mehr. Außerdem nicht allzu viele Links, weil keine Zeit gehabt, besonders viel zu lesen. Das passiert auch. Hoffentlich bald nicht mehr.

Im Lower Class Magazine schreiben Torkil Lauesen und Gariel Kuhn über linke Theorie und Universitäten, oder auch das Verhältnis von Theorie und Praxis.

Caitlin Doughty spricht über dämonische Kinder. Und warum es davon nur so wenige, und wenn dann männliche gibt. (Sexismus im Mittelalter oder so.) [Englisch, Video]

Bei an.schläge schreibt Lea Susemichel über Freundinnenschaften.

Janosik Herder schreibt über die Technologisierung der Gesellschaft und was, das für uns bedeutet oder wie wir damit umgehen können, sollen, …?

Bei Broadly. schreibt Sarah Lyons über Lilith und wieso sie eine feministische Figur ist.

Shon Faye schreibt im Guardian darüber, warum wir nicht darüber diskutieren sollten, ob Geschlechtsidentität nun angeboren ist oder nicht, sondern uns auf den politischen Kampf konzentrieren sollten.

Und zwei Beiträge von Alisa Tretau aus ihrem Buch „Nicht nur Mütter waren schwanger – Unerhörte Perspektiven auf die vermeintlich natürlichste Sache der Welt“, und zwar einmal bei kleinerdrei und einmal bei umstandslos. Es geht um ihren unerfüllten Schwangerschaftswunsch und die Unmöglichkeit, darüber zu sprechen.

 

Linkschau #23

So, diesen Monat wieder etwas mehr, auch wenn ich irgendwie kaum Zeit hatte und mich nicht mehr erinnern kann, wann ich das alles gelesen haben will.

DasNuf war im Urlaub und schreibt über Europa, Grenzen, deutsche Politik und wie eins das alles den Kindern vermitteln kann/soll. Dabei stellt sie wichtige aktuelle Fragen.

Bei der Mädchenmannschaft schreibt Charlott über chronische Krankheiten, die manchmal unsichtbar sind, und wie der Umgang anderer Menschen damit meistens nicht besonders hilfreich ist.

Katja schreibt bei umstandslos darüber, wie eins sich ein Zuhause bauen kann, und wie schwierig das manchmal ist, vor allem, wenn es in der Vergangenheit unbewältigte Dinge gibt.

Hannah schreibt über veganes Essen und Vorurteile dazu und wie sich ihre Meinung dazu auch geändert hat.

Und dann gab es im Migazin Anfang des Monats einen Artikel zu einem Thema, das mich persönlich sehr bewegt: mehrere Millionen Menschen in Deutschland sind von der Bundestagswahl ausgeschlossen, weil sie keinen deutschen Pass besitzen. Der Artikel fordert mehr Einbürgerungen, ich fordere ein offeneres Wahlgesetz. In einem Haushalt, wo drei von sechs Menschen nicht wählen gehen dürfen, obwohl sie ihren ständigen Wohnsitz in Deutschland haben, macht mich das Thema Tag für Tag wütend.

In an.schläge hat Ulli Koch Lann Hornscheidt zu Sprache und sprachlichem Handeln befragt.

Elelonora Roldán Mendívil schreibt beim Lower Class Magazin über den Streik von Lehrer*innen in Peru. Und da ich sonst nirgendwo davon gelesen habe, das Thema aber wichtig finde, taucht es nun hier auf.

Im Missy Magazine schreibt Debora Antmann über die Forderung, über Dinge hinwegzukommen. Das hat viel mit mir zu tun, und mit meinen Gedanken zum Loslassen. Wahrscheinlich schreibe ich auch nochmal mehr darüber.

Susan George schreibt im Luxemburg über das Weiterbestehen des Kapitalismus und die elendige Verbindung von Kapitalismus und Neoliberalismus.

Und bei Class Matters schreibt Anne Bonnie über Klasse, Kapitalismus und die deutsche Linke. Wichtig, sehr wichtig.

Linkschau #21

Im Grunde habe ich diesmal nur die Hälfte der Zeit Artikel gelesen, die ich teilen kann, weil ich die andere Hälfte der Zeit ja gar nicht da bin (mysterious), und es sind dennoch ein paar Artikel geworden.

DasNuf teilt ihre Gedanken zu gleichberechtigt geteilter Elternschaft und geht dabei vor allem auch auf ökonomische Aspekte ein.

Im Migazin gibt es einen Artikel zur Visumspflicht und Deutschlands Weigerung, diese zu lockern mit der gleichzeitigen Forderung an andere Staaten, ihre Visumspflicht für Deutsche zu lockern. Da kann ich nur den Kopf schütteln und die Augen rollen.

Heinz-Jürgen Voß schreibt zum Diskussionsstand um Beissreflexe. Ich hab das Buch selber nicht gelesen, sondern nur darüber gelesen, finde den Artikel aber ganz interessant.

Mithu Sanyal hat in der taz schon vor zwei Monaten über Thordis Elva und Tom Stranger sowie ihr gemeinsames Buch geschrieben. Und über den ganzen Hass, den Thordis Elva dafür abbekommt, dass sie ein Buch mit dem Mann geschrieben hat, der sie vor 16 Jahren vergewaltigt hat.

Und hier dann auch der TED Talk von Thordis Elva und Tom Stranger, den ich sehr beeindruckend finde. Wie ich überhaupt ihren gemeinsamen Weg sehr beeindruckend finde.

Dann ein Text von vor vier Jahren von mehreren Autor*innen zum Thema Klasse und der Relevanz des Themas. Passend zu meiner eigenen Beschäftigung mit dem Thema.

Hannah reflektiert über Therapie und die Kommunikation innerhalb von Therapien.

Im Lower Class Magazine gibt es einen Kommentar zu den Kabelbränden der extremen Linken und wie wenig hilfreich und revolutionär das war.

Kersten Augustin schreibt in der taz zur Ehe für alle, und warum das nur bedingt ein Grund zur Freude ist.

Und zu guter Letzt ein Debattenbeitrag zum aktuellen Stand der Antirassismus-Arbeit von Amanda Trelles Aquino, Can Yıldız und Ward Jazani im Lower Class Magazine. Sie kritisieren die oberfläche Antirassismusarbeit, die momentan gesellschaftlich akzeptiert ist und fordern eine stärkere Verbindung von Antirassismus und Antikapitalismus, um die Strukturen tatsächlich zu ändern.

Linkschau #20

Und auf in die nächste Runde Gedanken anderer Menschen.

Stefanie Kron schreibt in der Zeitschrift Luyemburg über die Notwendigkeit der ‚Kanakisierung‘ linker Politik und plädiert damit für in die Inkorporation der Kämpfe für Bewegungsfreiheit in linke Politik.

Im Migazin stellt Nina Simon die Frage, für wen Einwanderung wirklich herausfordernd sei und fordert inklusive antirassistische Bildungsarbeit.

Martin Ballaschek schreibt über den wissenschaftlichen Nachwuchs und wie er an den Unis kaputt gemacht wird.

Und hier schreibt Sarah A. Harvard über drei Bilder des Oprah Magazines und von Fotograf Chris Buck, die auf Frauen und race schauen. [Englisch]

Bei broadly schreibt Samantha Ladwig über Frauen, die den Kontakt zu ihren Müttern abgebrochen und wie sie sich dadurch befreit haben.

Susan Djahangard und Jean-Pierre Ziegler rufen bei der Zeit dazu auf, Menschen mit Migrationsgeschichte etwas Anderes als nach ihrer Herkunft zu fragen.

Bei kleinerdrei erzählt Katrin die Geschichte ihres Bruder, die vom deutschen Gesundheitssystem handelt, das angeblich auf Solidarität beruht.

Und falls Ihr es noch nicht gesehen habt, hier Deniz Yücels Brief aus dem Gefängnis in der Türkei, den er seinen Anwälten diktiert hat.

DasNuf schreibt über Liebesbeziehungen und Kommunikation, was wie ich finde ein sehr wichtiges Thema ist. Außerdem geht es um Verträge.

Und hier Emma’s Comic zum Mental Load, den vor allem Frauen tragen, der in den letzten Tagen und Wochen schon viel geteilt wurde im Internet, deswegen kennt Ihr ihn bestimmt schon. [Englisch]

Kraehenmutter schreibt über Feminismus und was das bedeutet (oder bedeuten kann).

Im Missy Magazine schreibt Josephine Apraku darüber, warum Sprechen über Rassismus gerade auch in Liebesbeziehungen wichtig ist.

Hannah schreibt über Speziezismus und stößt dabei ein paar interessante Gedanken an.

Im letzten Baopu-Comic von Yao Xiao geht es darum, wie Geschlechterstereotype und das Sprechen darüber dafür sorgen, dass Mädchen von den Dingen entfernt werden, für die sie sich interessieren. [Englisch]

Und Naekubi schreibt über das Ende ihrer Dating-Aktivitäten und, zumindest hört es sich in meinen Ohren so an, über das Ende ihres Glaubens an die große Liebe.