Linkschau #35

Es ist wieder Zeit. Wenn wir ehrlich sind, ist es schon drüber. So what. Hier kommt die Maus:

Doris Akrap schreibt im Guardian über Chemnitz und wie deutsche Politiker*innen rechtem Gedankengut den Weg bereiten.  [Englisch]

Bei sterben üben gibt es einen Gastbeitrag von Johanna, in dem sie über ihre Fehlgeburt schreibt.

Feline schreibt bei innenansicht darüber, dass unsere Gesellschaft auf die Zweisamkeit ausgerichtet ist.

In der The Mary Sue schreibt Princess Weekes darüber, was die Show Game of Thrones uns von den Charakteren aus A Song of Ice and Fire genommen hat. Es beginnt mit den Starks und geht dann weiter mit Cersei, Dany und Shae. [Englisch]

Emma González schreibt in The New York Times über ihren politischen Aktivismus gegen die Waffenlobby in den USA. [Englisch]

Und mehr ist es diesen Monat auch nicht. Ich habe viele Artikel noch offen und nicht gelesen. Das wird vermutlich dazu führen, dass es im nächsten Monat einige alte Artikel geben wird. So what.

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Linkschau #34

Ich bin spät dran. Das kommt, weil ich die ganze Woche unterwegs war, und meinen Laptop nicht mithatte. Und sowieso keine Zeit, um diesen Text hier zu schreiben.

Jasmin schreibt über den Tod und was Frauen damit zu tun haben.

Anselm Schindler schreibt über israelisch-palästinensischen Widerstand.

Und Levi schreibt über das Leben, das wir nicht wollen. (Alter Text.)

Paris Marx schreibt darüber, warum digitales Nomad*innentum nicht gut für lokale Communities ist. [Englisch]

Und nochmal ein Text von Levi, diesmal über Liebe. (Auch ein alter Text.)

Kelly Marie Tran schreibt über ihre Erfahrungen mit Online-Mobbing. [Englisch]

Kasmir Hill und Surya Matu haben in einem Experiment für ein paar Wochen eine Wohnung mit smarten Produkten ausgestattet und sprechen über die Ergebnisse. [Video, Englisch]

M. Salih Akin schreibt über die Debatte um Mesut Özil, und was sie bedeutet.

Jason B. Rosenthal erzählt von seinem Trauerprozess, als seine Frau gestorben ist. [Video, Englisch] Und dann gibt es noch den Artikel, den Amy Krouse Rosenthal kurz vor ihrem Tod über ihre Liebe zu ihrem Mann geschrieben hat. [Englisch]

Mina Khani schreibt darüber, was es heißt, ein „Fremdkörper“ zu sein.

Steve Rousseau schreibt über die Unmöglichkeit, sich auszuloggen. [Englisch]

Enric Sala erklärt, wie wir die Weltmeere retten können (und wir wie vielleicht sogar ein paar Staaten mit kapitalistischen Argumenten davon überzeugen könnten). [Video, Englisch]

Heather Hogan schreibt über Frauen und Bier.  [Englisch]

Rose George schreibt über die Vagina, die sich selbst säubern kann und warum wir dafür keine Produkte brauchen. [Englisch]

Und dann noch was zu Migration und Kapitalismus. (Ist ein Zweiteiler, deswegen zwei Links, ha!)

Linkschau #31

Dieses Mal bin ich besser vorbereitet und habe schon vor dem 15. gemerkt, dass es bald wieder Zeit ist, um ein paar Gedanken zu teilen. Wie schön! Und ich habe auch regelmäßiger und mehr gelesen, deswegen gibt es auch mehr zu teilen.

Naekubi beantwortet die Frage, ob alle Asiat*innen gleich aussehen (Spoiler: Nein). Sie erklärt dann auch noch, warum nicht-asiatische Menschen das denken könnten.

In der Psychology Today ein Artikel von Karen Karbo über Freund*innenschaft, und warum wir mit den Menschen befreundet sind, mit denen wir befreundet sind. [Englisch]

Caitlin Doughty (a.k.a. Ask A Mortician) berichtet über ihre Reise nach Hawaii, wo sie sich über die rassistische Geschichte Hawaiis in Bezug auf Lepra-Erkrankungen informiert hat. [Video, Englisch]

Bei Pink Stinks (die kontrovers sind, darüber will ich mich gerade allerdings nicht auslassen) schreibt Marcel Wicker über Männlichkeit und Feminismus. Für alle, die denken, Feminismus sei nur was für Frauen oder das Ziel von Feminismus wäre, die Macht über Männer zu erlangen.

Hannah Rosenblatt bloggt bei der Mädchenmannschaft zu Psychiatriekritik und Macht. Sehr lesenswert.

Bei der Zeit schreibt Azadê Peşmen darüber, wie sogar das Lachen von Frauen in der Öffentlichkeit sanktioniert wird.

Alice schreibt bei kleinerdrei darüber, warum es keinem Menschen hilft, nett zu Rassist*innen zu sein.

Bei an.schläge schreibt Franziska Kabisch über Haare und Frauenkörper. Ich habe auch schon mal darüber geschrieben und bin fast versucht, auf jeden Fall inspiriert, auch nochmal über mein eigenes Verhältnis zu meinen Haaren zu schreiben.

Elena Ferrante (ja, die Autorin) schreibt bei der Freitag darüber, warum sie nie schlecht über eine andere Frau reden würde.

Und in der Welt ein Interview mit Deniz Yücel, nachdem er aus dem Gefängnis gekommen ist. Weil.

Ein Comic von Wrong Hands. Über Narzissmus. Unter anderem Namen. [Englisch]

Karl Marx hatte letzte Woche Geburtstag. In der taz gab es einen Artikel zu ihm von Ulrike Herrmann, in dem es darum geht, wie Marx das Proletariat erfunden hat.

Im Libertine Magazine schreibt Juliane Rump darüber, dass es für Frauen jetzt einfacher ist, sich alleine einen Kinderwunsch zu erfüllen als vorher.

In der Freitag schreibt Rebekka Gottl über Schutzehen. Und über die Scheinheiligkeit, mit der aufenthaltsrechtliche Gründe für Ehen anders bewertet werden als finanzielle oder steuerrechtliche.

Thomas Moser schreibt in der Freitag ein Update über den NSU-Prozess, der bald zu Ende gehen wird.

In der Zeit schreibt Mateja Meded über ihre Erfahrung als Geflüchtete in Deutschland und mit Rassismus.

Und dann ein Interview mit Leonhard F. Seidl, warum Widerstand gegen Abschiebungen notwendig ist. Auch in der Freitag, geführt von Elsa Koester.

Und noch ein Comic von Yao Xiao, wie wir uns in diesem Sommer um uns selbst kümmern können.

In der taz gab es ein Interview mit Naika Foroutan, einer führenden Migrationsforscherin in Deutschland. Geführt wurde das Interview von Daniel Schulz und es geht um die ähnlichen Kämpfe, die Ostdeutsche und Migrant*innen teilen.

Anja Maier schreibt in der Zeit über Trennung und ein Buch von Ulrike Stöhring. Es geht darum, wie Trennung auch anders gehen kann als gedacht, und dass gut gemeint Ratschläge vielleicht manchmal nichts bringen.

That was it (das war’s). <3

Linkschau #30

Woohoo, dreißig! Was für eine schöne Zahl! Dafür gibt es leider nicht so viel Inhalt, denn irgendwie habe ich nicht so viel konsumiert. Also, doch, ich habe schon alle Artikel gelesen, die mich interessiert haben. Und davon waren dann vermutlich nicht alle weiterempfehlungswert. Nun ja.

Bei den Femgeeks rezensiert Melanie das Buch Technically Wrong von Dara Wachter-Boettcher. Es geht um Technik und Sexismus.

Im Calvert Journal gibt eine Fotostrecke von Gus Palmer zu Nagorno-Karabach. [Beschreibungen auf Englisch.]

DasNuf schreibt über Körpernormen und Body-Egalness.

Bei RaceBaitr schreibt Hess Stinson darüber, wie soziale Erwünschtheit und Schönheitsnormen auch unsere Freund*innenschaften beeinflussen. [Englisch]

Hannah schreibt über „psychisch krank“, den Vorfall in Münster, und wie sie sich damit fühlt.

Und in der Zeit hat Vanessa Vu schon letzten Jahr über ihr Aufwachsen im Asylsystem geschrieben. Immer noch lesenswert.

Linkschau #26

Jedes Mal muss ich nachgucken, bei welcher Zahl in dieser Reihe ich angekommen bin. Mittlerweile also wohl zum 26. Mal und zum letzten Mal in diesem Jahr. Credit where credit is due. Ich habe so viele Beiträge in der pipeline, aber keinen Kopf und keine Zeit, um mich damit zu befassen. Viele Ideen. Alle verschwinden im Sand.

In der New York Times schreibt David Finch über Liebe und die RZB (Romantische Zweier-Beziehung) und wie er gelernt hat, Verantwortung für sein eigenes Glück zu übernehmen. [Englisch]

Simone schreibt bei der Mädchenmannschaft über Rassismus und Fremd- und Selbstwahrnehmung.

Im Legal Tribune Online schreibt Ulrike Lembke über Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland, den legalen Rahmen und den Prozess gegen Kristina Hänel.

Ibrahim Arslan schreibt in der ak über das Erinnern an die Opfer rechter Gewalt und wie schwierig es ist, das Schweigen zu brechen.

Bei kleinerdrei schreibt Levi über Leitkultur und Jüdisch-Sein in Deutschland.

Auf „Don’t degrade Debs, Darling!“ geht es dieses Mal um Namen.

Konrad Litschko schreibt in der taz über den NSU-Prozess und die Reden der Nebenkläger*innen/Angehörigen der Opfer.

Anna Akana hat ein Video darüber gedreht, dass es okay ist, nicht okay zu sein (so heißt auch das Video, duh) und dass es wichtig ist, auch die Gefühle zuzulassen, die oftmals scheinbar nicht okay sind. [Englisch]

Robot Hugs hat einen Comic über sexuelle Gewalt an Kindern gemacht. [Englisch; TW: sexuelle Gewalt, grooming]

In an.schläge schreibt Brigitte Theißl über Klassismus und Sprache, und dass es eine Lösung dafür braucht.