November Recap

Ich bin total müde und der Post schon einen Tag zu spät, deswegen halte ich mich kurz.

Diesen Monat habe ich zwei Filme gesehen, beide in der Sneak: Suburbicon lief Anfang des Monats und war meiner Meinung nach eine ziemlich gut gemachte Metapher. Schwer anzugucken aufgrund der ganzen Gewalt auf allen Ebenen. Wind River lief Ende des Monats und war aufgrund der ganzen Gewalt auch sehr schwer anzusehen (hier scheint es eine Kontinuität zu geben). Ich fand den Film etwas zynisch, da er Native American Women gewidmet war, und die Geschichte sich dann doch um mehrere Männer und ihre (nicht verarbeiteten) Emotionen drehte. Wenn eins sich noch nie damit beschäftigt hat, regt der Film sicher dazu an, sich mal mehr mit der Gewalt gegen Native American Women in den USA zu bechäftigen, was ein stark unterrepräsentiertes Thema ist.

An Serien habe ich einiges geguckt oder wieder angefangen. Wie immer Grey’s Anatomy. Das ist jetzt allerdings in der Winterpause. Dann habe ich wieder angefangen, Teen Wolf zu schauen, die 5. Staffel habe ich durch, die 6. Staffel zur Hälfte. Und dann ist es bald vorbei. Außerdem Star Trek: Discovery, das ist jetzt auch in Winterpause. Von Rita habe ich noch eine Folge geguckt, irgendwie finde ich die Serie doch anstrengend und gucke sie vermutlich nicht weiter. Dann habe ich Pretty Little Liars wieder aufgenommen. Da bin ich gerade in Staffel 4. Und auf Empfehlung habe ich die erste Folge von Good Girls Revolt geguckt, da werde ich auf jeden Fall weitermachen.

Ich habe im November nur ein einziges Buch gelesen und zwar Schmerzliche Heimat – Deutschland und der Mord an meinem Vater von Semiya Şimşek. Das Buch war sehr gut und berührend und erschreckend. Da schreibe ich entweder Ende des Jahres nochmal mehr zu, oder vielleicht schon vorher. Jetzt bin ich zu müde, um kohärente Gedanken dazu zu verfassen.

An Musik möchte ich zwei Dinge empfehlen. einmal habe ich Jessie Ware sehr ins Herz geschlosen und es gibt eine tolle Live-Aufnahme von ihr, die ich nur empfehlen kann.

Und dann ist da ja noch Adele. Dazu habe ich ja in meinem letzten Post schon was gesagt, und mehr ist dem auch nicht hinzuzufügen. Ihren Auftritt in der Royal Albert Hall gibt es auf youtube.

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Oktober Recap

Diesen Monat kam wirklich nicht viel von mir. Das liegt daran, dass ich viel mit mir selbst beschäftigt bin und war, und dass ich meine Trauer nicht öffentlich machen kann, oder will. So kompliziert ist das Leben.

Ich schiebe noch ein Buch nach, was ich eigentlich schon im September gelesen habe, was mir aber durchgerutscht ist, Willful Creatures von Aimee Bender. Das ist eine Sammlung von Kurzgeschichten und wie mit allen Sammlungen von Kurzgeschichten gibt es welche, die ich sehr mochte, und andere, mit denen ich nichts anfangen konnte. Ich mag ihre Art zu schreiben, deswegen habe ich die Kurzgeschichten überhaupt erst angefangen, und ich finde, sie hat sehr absurde und dadurch spannende Ideen.

Parallel habe ich Conflict is not Abuse: Overstating Harm, Community Responsibility, and the Duty of Repair von Sarah Schulman gelesen. Wie der Titel schon sagt geht es in dem Buch um Konflikte und wie wir sie lösen bzw. wie wir als Gesellschaft nicht gelernt haben, adäquat mit Konflikten umzugehen und sie überhaupt zu lösen, sondern wie wir uns immer wieder von Menschen abwenden und sie ausschließen über Konflikte, die eigentlich lösbar wären. Sie hat sehr beeindruckende Ideen, die mir sehr zugesagt haben in dem Prozess, in dem ich mich gerade befinde. Und ihre Analysen finde ich ebenfalls ziemlich überzeugend.

Von einer Freundin habe ich noch We love Code – Das kleine 101 des Programmierens von Julia Hoffmann und Natalie Sontopski ausgeliehen. Das las sich sehr schnell weg. Ich habe in den letzten Monaten angefangen, die Programmiersprache Python zu lernen und mich mehr mit dem Thema Programmieren und IT zu beschäftigen. Ich habe auch gemerkt, dass mir das ziemlich viel Spaß macht und da kam dieses Buch gerade recht.

Weil ich im September zum ersten Mal seit Monaten oder Jahren etwas Geld am Ende des Monats übrig hatte, habe ich mir noch den Gedichtband Milk & Honey von Rupi Kaur gekauft. Den habe ich auch innerhalb von wenigen Tagen weggelesen, weil ihre Gedichte sehr kurz und zugänglich sind. Einige davon haben mich in meinem Zustand gerade sehr berührt.

Auf einer Konferenz habe ich die Doku On the Bride’s Side von 2014 gesehen. In dem Film geht es um Geflüchtete, die getarnt als Hochzeitsgesellschaft ihren Weg von Italien nach Schweden zu machen versuchen. Ich wollte den Film schon länger sehen, und war deswegen froh, dass er gezeigt wurde. Der Film ist sehr gut, und sehr berührend. Ich habe mehrmals geweint, und wieder einmal festgestellt, dass ich mich jetzt schon seit zehn Jahren mit Flucht beschäftige und sich in den letzten Jahren die Situation für Geflüchtete nur verschlimmert hat. Das Thema macht mich immer noch so wütend, und lässt mich fassungslos zurück, wenn ich manchmal menschliche Reaktionen darauf mitbekomme. Wie hat eine andere Teilnehmerin so treffend gesagt? Das Thema lässt die schlimmsten Seiten von Menschen hervorkommen.

Und dann habe ich mit meiner Schwester noch The Glass Castle gesehen. Meine Meinung dazu ist noch nicht ausgeformt, also zu der Message des Films. Den Film fand ich schön und schrecklich.

An Serien habe ich ein paar Sachen geguckt. Ich habe ja angefangen Star Trek: Discovery zu gucken und folge der Serie immer noch. Ich habe es letztens irgendwo online gelesen und es ist mir auch selber aufgefallen: die Klingon*innen sind unglaublch rassifiziert und mit Stereotypen behaftet, dass ich mich wirklich frage, wie das im 21. Jahrhundert noch möglich ist. Ich habe noch keinen guten Artikel dazu gefunden, aber wenn ich das tue, dann werde ich den auch mal verlinken.

Dann gucke ich weiter Grey’s Anatomy, da die neue Staffel jetzt angelaufen ist. Dazu sage ich nichts, weil das eh meine Feel-Good-Serie ist.

Auch How to get away with Murder geht jetzt weiter. Ich habe die ersten beiden Folgen geguckt, weiß aber noch nicht, ob ich es weiter gucke. Langsam habe ich das Gefühl, dass sich alles wiederholt bzw. es sehr sehr konstruiert geworden ist. Mal schauen.

Außerdem habe ich angefangen Rita zu gucken, eine dänische Serie. Ich weiß nicht, ob Rita selbst, die Hauptfigur und Lehrerin, mir so sympathisch ist. Die Fragen, die der Film aufwirft, sind bisher aber ganz spannend und irgendwie mag ich es auch, dem Dönischen zuzuhören, und manchmal sogar Aussprüche verstehen zu können.

Und zu guter Letzt habe ich es auch geschafft, die erste Staffel von A Series of Unfortunate Events zu Ende zu schauen. Ich mag die Serie sehr gerne, ich mag was sie damit gemacht haben und bin gespannt auf die zweite Staffel.

Ich habe noch drei Ideen für Blogeinträge, vielleicht kommen die auch irgendwann mal.

September Recap

Der September war ziemlich durcheinander. Krankheit in der Familie (dazu später mehr) und dadurch bedingt emotionales Durcheinander. Ich werde damit, wie ich finde, ganz gut fertig. Ich finde meinen eigenen Weg dadurch. Irgendwie. Das, was sich richtig anfühlt. Die letzten paar Tage waren so schön, wetter-mäßig, was ich sehr genossen habe. Ich war einfach viel draußen und hatte schöne Gespräche mit Menschen. Und ich habe den Eindruck, dass ich mich selber besser verstehe. Das ist doch auch mal was.

Geschaut habe ich ein paar Sachen, die irgendwie so hintereinander ziemlich random wirken. Auf die Anraten von Mitbewohnerin B. habe ich What the Health geguckt. Eine Doku, in der es um den Zusammenhang zwischen Nahrung und Krankheiten geht. Sehr informativ, die Fakten können auch online auf der Seite des Films nachgelesen werden. (Da wollen sie auch Rezepte und ähnliches verkaufen, weil Menschen ansonsten scheinbar nicht vegan werden können, das kann getrost ignoriert werden).

Auf arte lief die Doku Vererbte Narben – Generationenübergreifende Traumafolgen, in der es um generationenübergreifende Traumata ging. (Duh.) Die habe ich vor allem aus professionellem Interesse geschaut und ein paar Anregungen für meine Arbeit mitgenommen.

In der Sneak Preview haben sie diesen Monat Logan Lucky gezeigt. Es war ein sehr weißer Film, aus dem US-amerikanischen Mittleren Westen. Ganz einfache Unterhaltung, von den Machern von Ocean’s Eleven. Es gab nicht viel zu denken, manchmal waren die Menschen im englischen Original schwer zu verstehen, und daher war es für mich ganz nette Unterhaltung.

Dann habe ich auch A Series of Unfortunate Events weiter geguckt, allerdings bin ich mit der ersten Staffel immer noch nicht ganz durch. Mir gefällt die Serie bisher sehr gut. Sie weicht von den Büchern ein wenig ab (dies nur als Warnung für andere Menschen, die das vielleicht gucken wollen). Und meine Mitbewohnerin und ich haben endlich Summer und Fall von den Gilmore Girls geschaut und sind damit durch. Ich war ja schon gespoilert, was das Ende der Serie angeht, und deswegen nicht überrascht. Ich finde, Emily hat eine grandiose Charakterentwicklung bekommen, und ich schätze sie als Charakter sehr.

Mit Mitbewohnerin L. habe ich dann noch Trevor Noah – Afraid of the Dark (sein neuestes Comedy-Programm, wenn ich richtig informiert bin) und Trevor Noah – You laugh but it’s true (eineDoku über sein Leben in Südafrika von 2011(?)) geschaut. Beides sehr empfehlenswert.

Und dann! Habe ich im Internet gesehen! Dass es eine neue Serie gibt! Star Trek: Discovery! Okay, viele Ausrufezeichen. Damit ist jetzt Schluss. Ich bin erstmal bescheiden begeistert. Bisher gibt es nur zwei Folgen. Es bleibt also abzuwarten.

Gelesen habe ich offenbar zwei Bücher. Erst habe ich von Sara Ahmed Living a Feminist Life gelesen. Da ich sie ja sowieso als Autorin und Philosophin sehr schätze, hat mir auch dieses Buch von ihr gefallen. Sehr ermutigend, besonders die Killjoy Toolbox und das Killjoy Manifest haben mir gut gefallen. Alles Andere war mir nicht besonders neu. Gut geschrieben, ich mag ihre Art zu schreiben immer noch.

Und weil ich in letzter Zeit so viele Sachbücher oder politische Bücher oder philosophische Bücher gelesen habe, wollte ich auch mal wieder etwas Leichteres lesen. Deswegen habe ich Tintenherz von Cornelia Funke und London von Christoph Marzi gelesen. Ersteres kenne ich schon, habe es bestimmt schon drei Mal gelesen und mag es immer noch. Zweiteres ist neu, von meiner Mama entwendet und hat mir so ganz okay gefallen. Es liest sich schnell weg, war mir gleichzeitig ein bisschen zu oberflächlich und dadurch waren nicht alle Aktionen und Reaktionen der Charaktere gut nachvollziehbar. Wer die Serie aber mag, so wie ich, freut sich wahrscheinlich, die bekannten Charaktere wiederzutreffen, so wie ich.

Juni Recap

Tüdelü. Der Juni ist heiß. Richtig heiß, zumindest gerade in diesem Moment. Und ich war so beschäftigt, und gleichzeitig so anstriebslos wie lange nicht mehr. Zunächst einmal war ich meine Schwester besuchen und daher in Heidelberg. Ich war letztes Jahr schon mal da, und bin mit D. dort rumgekraxelt. Dieses Mal sind wir nur flaniert und haben gutes Essen gegessen. Wir haben auch zwei Filme gesehen, die findet Ihr weiter unten. Außerdem war Schwesterhez auch hier! <3 Das war schön, so schön.

Prisoners
Den hab ich mit C. gesehen, sehr verstörender Film. Menschliche Abgründe und so. Allerdings beweist der Film entweder, dass ich zu viele Crime-Serien geguckt habe in meinem Leben oder dass meine Intuition ziemlich gut ist. Vielleicht auch beides. Sehr gut gespielt, offenes Ende, wobei für mich alles klar ist.

Smaragdgrün
Den habe ich dann mit Schwesterherz geschaut, weil wir die anderen beiden Filme davon auch zusammen gesehen haben. Deswegen musste das quasi sein. Allerdings hatten wir schwieirig, dem Plot zu folgen, weil wir nicht mehr sicher waren, was der vergangene Plot so war. Der Film war auch so unterhaltsam.

Blackfish
Den haben Schwesterherz und ich auch zusammen gesehen. Eine Doku über Orcas in Sea World. Sehr verstörend, sehr traurig. Ich bin immer wieder wütend darüber, wie wir mit anderen Lebewesen umgehen. Das zeigt sich ja auch immer wieder an unserem eigenen Konsum, und eben auch daran, wie wir Tiere halten und was wir Lebewesen zumuten, deren Art zu kommunizieren wir nicht verstehen können und von denen wir daher auch kein Einverständnis einholen können.

Tangled
Klassiker. Damals habe ich den gesehen, im Kino, ich glaube vielleicht sogar auf Englisch. Damals habe ich darüber geweint. Dieses Mal nicht, aber ich war den Tränen wie immer nahe. Ich mag den Film einfach. Er spricht zu mir.

Miss Sloane
Kam in der OV Sneak Preview, und da war ich mit C. Es war sehr schnell und die Themen rund um Lobbyismus im Englischen nicht so bekannt, deswegen war es manchmal schwierig, dem ganzen zu folgen. Ich mochte den Film, wie ich ja gerne so juristisch und politisch angehauchte Filme mag. Jessica Chastain ist im Übrigen ziemlich wundervoll.

An Serien habe ich nun endlich die letzte Staffel von Grey’s Anatomy zu Ende geguckt und warte erfreut auf die nächste Staffel. Auch mit How to Get Away with Murder bin ich jetzt durch. Woohoo, immer gut, immer weiter gespannt. Dann habe ich eine Folge von Criminal Minds geguckt und versuche da noch den Zeitpunkt zu finden, an dem ich beim letzten mal aufgehört habe. Davvon kann ich aber nicht immer so viel am Stück schauen, weil es so brutal ist. Außerdem ist es zu warm, um zu viel Serien zu gucken. Dann habe ich aber doch wieder angefangen, mit Orange is the New Black. Das liegt auch ein bisschen an Mitbewohnerin B., die guckt das nämlich auch.

Stattdessen habe ich mehr gelesen. Und zwar von Lemony Snicket The Miserable Mill, The Ersatz Elevator und The Vile Village, und von Mithu Sanyal das Buch Vergewaltigung. Ich bin irgendwie dazu übergegangen, parallel ein Sachbuch und einen Roman zu lesen. Das Prinzip funktioniert ganz gut. Vergewaltigung ist eine Analyse des gesellschaftlichen Diskurses um sexuelle Gewalt und die Konstruktion von Geschlechtern anhand dessen. Es hat mich sehr zum Denken angeregt.

Mai Recap

Zeit für Mai Recap. Der Monat war so voll mit Dingen und Menschen. Ich war in Berlin, und das war schön. Abgesehen davon habe ich natürlich auch andere wundervolle Dinge getan.

Geschaut habe ich erstmal I am Not Your Negro, denn der lief ein paar Tage in der arte Mediathek. Es ist die Verfilmung eines Manuskripts von James Baldwin und dreht sich um die Werke und Leben von Malcom X, Martin Luther King und Medgar Evers. Baldwin thematisiert in seinem Werk den Rassismus in Amerika und seine eigene Geschichte. Der Film arbeitet viel mit Originalmaterial sowie Baldwins Manuskript und ist deswegen sehr bewegend und eindrücklich.

Außerdem kamen die NSU-Monologe in diese Stadt. Die szenische Lesung basiert auf Erzählungen von Betroffenen der NSU-Morde, nämlich Elif Kubaşik, Adile Şimşek und İsmail Yozgat. Die Aufführung funktioniert ohne Requisiten oder Verkleidungen, und bringt die Geschichten dadurch umso deutlicher heraus. Das Stück kann auf Deutsch und Türkisch gebucht werden, und lohnt sich auf jeden Fall.

C. und ich haben den viel umworbenen japanischen Film Kimi no Wa wa (Your Name) zusammen geguckt. Es handelt sich dabei um eine Body-Switching-Geschichte von zwei Teenagern und erzählt von Identität, Heimat und Liebe. Der Film hat sehr schöne Bilder und die Geschichte ist sehr realistisch erzählt, auch wenn sie viele fantastische Elemente aufweist.

Dann waren L. und ich im Kino, um Get Out zu sehen. Die Originalfassung lief immer erst ab 22 Uhr im Kino, und L. und ich waren die einzigen Menschen im Kino. Das waren natürlich beste Voraussetzungen für einen Horrorfilm, vor allem für zwei so schreckhafte Menschen wie uns. Ich kann den Film dennoch empfehlen, er ist sehr gut gemacht und zeigt sehr deutlich, wie Rassismus funktioniert. Wirklich, ich bin immer noch begeistert von der Kameraführung und den eingesetzten Effekten. Sehr beeindruckender Film, sehr erschreckend. Auch schreckhafte Menschen können ihn anschauen, dann aber vielleicht im Tageslicht und mit einer anderen Person. Nach dem Film hatte ich keine Angst, nur währenddessen war ich die ganze Zeit angespannt.

Paterson habe ich dann im Freiluftkino gesehen, was sehr schön war. Das Setting passte gut zum Film, der sehr simpel und anrührend war. Viel kann ich dazu nicht sagen, außer dass es um den Busfahrer Paterson geht. Der Trailer zeigt schon ein bisschen, worum es geht, ansonsten: einfach gucken. Es lohnt sich.

Gesehen habe ich sonst nur Grey’s Anatomy, und zwar ziemlich viel, aber dann wieder nichts. Der Monat war einfach zu wechselhaft, und ich hab immer noch nicht ganz aufgeholt.

Bücher habe ich endlich auch mal welche gelesen dieses Jahr, und zwar Der Bastard von Istanbul von Elif Shafak. Ich bin mir nicht so sicher, was ich von ihr halten soll. Die Geschichte an sich war fesselnd und handelte von mehreren spannenden Frauen. Allerdings habe ich immer wieder den Eindruck, dass es sehr klischeehaft und herablassend geschrieben ist. Manchmal wirken die Figuren ein bisschen wie Schablonen ihrer selbst.

Und wie schon erwähnt habe ich Unsagbare Dinge. Sex, Lügen und Revolution von Laurie Penny gelesen. Das Buch sollte eigentlich jede*r lesen. Wütend, aufreibend, schonungslos. Es hat mir sehr viele Dinge neu und wieder klar gemacht. Und mich wütend zurückgelassen. Auf die Welt. Und auch sonst alles.

Zum Schluss möchte ich noch Musik empfehlen, weil. Lianne La Havas ist wundervoll. Tolle Stimme, schöne Lieder. Googelt sie einfach, oder supportet sie. Das wäre noch besser. <3