Linkschau #14

Das letzte Mal in diesem Jahr. Ich weiß, ich habe im letzten Monat nicht viel geschrieben, aber es gab einfach sehr viel zu arbeiten und sehr wenig Energie für andere Dinge. Wenn Energie da war, dann ist sie für liebe Menschen drauf gegangen anstatt für’s Schreiben.

Claudia stellt bei umstandslos Ehe ohne Grenzen vor, eine österreichische Organisation, die Menschen in binationalen Ehen zu rechtlichen Fragen berät.

In der taz schreibt Hengameh Yaghoobifarah über Rassismus und Privilegien und warum wir uns damit in unserer Gesellschaft befassen müssen.

Anika von kleinerdrei hat mit Sarah Diehl über die Entscheidung gesprochen, als Frau keine Kinder zu bekommen, und warum das in unserer Gesellschaft immer noch so problematisch ist.

Hannah schrieb einen Beitrag zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderung und schreibt dabei über Würde, Gewalt und die Fatalität von Normen.

Bei an.schläge führt Fiona Sara Schmidt ein Interview mit Beatrice Frasl über Disney und Feminismus.

Bei der Mädchenmannschaft schreibt Nadine zu Gewalt in queeren Kontexten und dass darüber mehr geredet werden muss.

Kristin schreibt bei umstandslos über Erziehung und Pubertät und gibt dazu ihre eigene Perspektive als Elter.

Diasporareflektionen schreibt, vereinfacht gesagt, über Integration. Dabei geht es um die Internalisierung von -ismen, auch und gerade von Menschen, die von diesen -ismen betroffen sind, und wie das Reden über besagte -ismen bereits eine wichtige Form von Aktivismus ist.

In der taz schreibt Doris Akrap in Anlehnung an Didier Eribon über die Klassengesellschaft in Deutschland und welche Folgen die immer noch existierenden aber wnig benannten Klassen in Deutschland für Menschen wie mich und sie haben, die die Klasse „gewechselt“ haben. Der Text wurde mir direkt von zwei Freundinnen geschickt, weil ich das Buch gerade selber lese, und ich kann mich in beidem in vielen Punkten wieder finden.

Amelia Umuhire schreibt im Missy Magazine über Rassismus und das Leben in der Diaspora.

Im Migazin schreibt Samir Omar, welche Folgen der Anschlag von Berlin für sein Leben als Schwarzer Mann in Deutschland hat.

Und zu guter Letzt gibt es bei umstandslos eine Fotoserie über Frauen als Mütter von Gabriela Guganovic.

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Linkschau #7

Ich habe wieder so viel im Kopf, aber keine Schreibmotivation. Und auch nicht so viel Zeit. Dafür Links von anderen Menschen!

Ein TEDTalk von R. Luke DuBois über Kunst und Daten und Leben und Gesellschaft. (Sehr aussagekräftig, ich weiß.)

In der taz gab’s ein Interview mit Enno Schmidt zum Bedingungslosen Grundeinkommen.

Und im WDR gibt’s eine Doku über die Ausländerbehörde in Hamm. Ich bin von der journalistischen Herangehensweise nicht so überzeugt, und es gibt auch so einiges an Schwarz-und-Weiß-Malerei und generell habe ich sehr viel dazu zu sagen, was nicht hierhin passt. Aber die Ausländerbehörde war eine der wenigen Ausländerbehörden, die überhaupt eine Drehgenehmigugn erteilt haben. Es geht in der Doku vor allem um Asylverfahren, Abschiebungen etc. (was nicht alles ist, was eine Ausländerbehörde macht, aber auch das ist eine andere Geschichte) und ist ein interessanter Einblick.

Nadia schrieb über den Fall Gina-Lisa Lohfink und ich wiederhole ihre Trigger Warnung „für alles“. Was da gerade abgeht ist die größte Scheiße aller Zeiten, leider nicht verwunderlich in dieser Gesellschaft. Und wer noch mehr dazu lesen will, kann ja auch noch diesen Spiegel-Artikel lesen.

Naekubi schreib einen Nachruf auf Rupert Neudeck, der sehr lesenswert ist.

Bei umstandslos schreibt Heidi über die ewigen Fragen anderer Menschen, ob ihr Kind schon „sauber“ sei. Und dazu stellt sie relevante Fragen.

Und Hannah hat relevante Dinge zum Anschlag in Orlando zu sagen. Einen besseren Kommentar dazu habe ich noch nicht gefunden.

Und vielleicht schaffe ich es diese Woche, noch was Anderes zu formulieren. Ich habe schon angefangen. Vor allem schreibe ich aber Masterarbeit. >.<

Linkschau #6

Also. Mal wieder ist viel Zeit vergangen. Deswegen dieses Mal viele Fundstücke aus dem Netz aus den letzten drei (?) Wochen.

Ich bin ja ein Fan von TED Talks. Es gibt einfach so viele gute davon. Unter anderem Reshma Saujani, die dazu aufruft, Mädchen Mut beizubringen anstatt einen Willen nach Perfektion. Das kann ich nur unterstützen.

Schwarzrund schreibt im Missy Magazine einen Artikel zu veganem Lebensstil und Körperbildern bzw. genauer: dass Menschen nicht verstehen, dass vegan sein nicht heißt, eine Diät machen und dass der Gedanke hinter der veganen Ernährung nicht zum Ziel hat, sein Gewicht zu ändern, sondern die Welt zu revolutionieren.

Beim Mediendienst Integration schreibt Ferda Ataman über die Kategorie „Migrationshintergrund“ und die kommende Gesetzesreform, die sich mit dieser Kategorie beschäftigen muss.

Auf der re:publica hat Gübra Gümüşay eine Rede gehalten zu organisierter Liebe im Netz (als Kontrast zu dem organisierten Hass, der uns allerortens entgegen schlägt). Ein sehr emotionaler Beitrag, der auf den Punkt bringt, was die aktuellen Debatten mit Menschen machen.

Kien Nghi Ha schreibt im Migazin über die Frage, wie rassistisch die Uni sei. Ein sehr lesenswerter und wahrer Artikel, der auf ein Problem hinweist, mit dem wir uns im Uni-Alltag viel zu selten beschäftigen.

Bei Diaspora Reflektionen gibt es einen Beitrag zu „Womanhood“ und der Notwendigkeit, über Leid und Schmerzen zu sprechen, damit wir sie nicht in uns tragen müssen.

Naekubi nimmt gerade an der 30 Days of Blogging Challenge teil und hat im Zuge dessen einige sehr lesenswerte Artikel verfasst. Hier schreibt sie über Träume bzw. den einen Lebenstraum, den viele Menschen zu verfolgen scheinen. Persönlich konnte ich mich mit ihrer eigenen Einstellung, sich für vieles zu interessieren, aber nichts „Großes“ zu verfolgen, identifizieren. Dann schreibt sie einen guten Artikel zu Yellowface im deutschen Fernsehen und was daran problematisch ist. Und einen letzten Artikel zu Glauben und Christentum.

Karolin schreibt bei umstandslos über Kinderlosigkeit; ein Artikel, der mich sehr berührt hat.

Bei an.schläge führt Lea Susemichel ein Interview mit Claudia Haarman über Mütter-Töchter-Beziehungen und Liebe.

Da ist doch bestimmt für alle was dabei. Einen guten Start in die Woche!