Linkschau #15

So. Dieses Mal möchte ich zum ersten Mal etwas Musik mit Euch teilen. Ich höre nämlich momentan auf soundcloud Sets von DJ İpek. Am liebsten dieses.

Ansonsten schreibt Hannah zum Jahresanfang über den Wunsch nach mehr Empathie.

Frau Gehlhaar teilt einen Teil aus ihrem Buch und damit eine Geschichte über Empathie und Behinderung.

Bei kleinerdrei schreibt siyanda über die Online-Radikalisierung von weißen jungen Männern.

Clara schreibt bei Class Matters über die klassistischen Witze, die zu Weihnachten über Berliner Stadtteile kursierten.

Im Missy Magazine schreibt Tove Tovesson über die emotionale Arbeit von Frauen und warum wir dafür bezahlt werden sollten.

Cornelia schreibt bei umstandslos über ihre Angst vor dem Unsichtbar-Werden, was vor allem Mütter und alte Frauen betreffe.

Zen Pencils hat einen Comic zu David Bowie gemacht. [Englisch]

Can Yıldız berichtet für das Lower Class Magazine über die Diffamierung von Eleonora Roldán Mendívil durch rechte Gruppen. Mittlerweile hat auch die taz darüber berichtet und Mendívil wird erstmal keine Lehraufträge mehr von der FU erhalten.

Und zu guter Letzte nochmal Hannah, die von der Emma und ihrem universalen Feminismus-Anspruch schreibt.

Linkschau #14

Das letzte Mal in diesem Jahr. Ich weiß, ich habe im letzten Monat nicht viel geschrieben, aber es gab einfach sehr viel zu arbeiten und sehr wenig Energie für andere Dinge. Wenn Energie da war, dann ist sie für liebe Menschen drauf gegangen anstatt für’s Schreiben.

Claudia stellt bei umstandslos Ehe ohne Grenzen vor, eine österreichische Organisation, die Menschen in binationalen Ehen zu rechtlichen Fragen berät.

In der taz schreibt Hengameh Yaghoobifarah über Rassismus und Privilegien und warum wir uns damit in unserer Gesellschaft befassen müssen.

Anika von kleinerdrei hat mit Sarah Diehl über die Entscheidung gesprochen, als Frau keine Kinder zu bekommen, und warum das in unserer Gesellschaft immer noch so problematisch ist.

Hannah schrieb einen Beitrag zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderung und schreibt dabei über Würde, Gewalt und die Fatalität von Normen.

Bei an.schläge führt Fiona Sara Schmidt ein Interview mit Beatrice Frasl über Disney und Feminismus.

Bei der Mädchenmannschaft schreibt Nadine zu Gewalt in queeren Kontexten und dass darüber mehr geredet werden muss.

Kristin schreibt bei umstandslos über Erziehung und Pubertät und gibt dazu ihre eigene Perspektive als Elter.

Diasporareflektionen schreibt, vereinfacht gesagt, über Integration. Dabei geht es um die Internalisierung von -ismen, auch und gerade von Menschen, die von diesen -ismen betroffen sind, und wie das Reden über besagte -ismen bereits eine wichtige Form von Aktivismus ist.

In der taz schreibt Doris Akrap in Anlehnung an Didier Eribon über die Klassengesellschaft in Deutschland und welche Folgen die immer noch existierenden aber wnig benannten Klassen in Deutschland für Menschen wie mich und sie haben, die die Klasse „gewechselt“ haben. Der Text wurde mir direkt von zwei Freundinnen geschickt, weil ich das Buch gerade selber lese, und ich kann mich in beidem in vielen Punkten wieder finden.

Amelia Umuhire schreibt im Missy Magazine über Rassismus und das Leben in der Diaspora.

Im Migazin schreibt Samir Omar, welche Folgen der Anschlag von Berlin für sein Leben als Schwarzer Mann in Deutschland hat.

Und zu guter Letzt gibt es bei umstandslos eine Fotoserie über Frauen als Mütter von Gabriela Guganovic.

Linkschau #8

Nachdem ich also gestern sechs Seiten geschrieben und mein heutiges Pensum einfach auch abgearbeitet habe, darf ich endlich mit meinem Forschungsstand anfangen. Jetzt gibt es keine Ausrede mehr, sich davon zu drücken. Ich habe Zeit bis Samstag, dann muss ich mein Kolloquium vorbereiten. Wie aufregend das alles ist!

Heute morgen war ich schon an der Uni, arbeiten, und habe doch tatsächlich mein Geld vergessen, weswegen ich jetzt wieder zuhause sitze und von hier aus blogge. Es ist mal wieder Zeit für die Gedanken anderer Menschen, sonst sammeln die sich so an und das ist auch unschön.

Naekubi bloggt über den Mordfall Yangjie Li, von dem ich, wie ich gestehen muss, vorher auch nichts mitbekommen hatte. Sehr erschreckend. Susan Bonath schreibt mehr dazu bei der jungen welt.

Bei kleinerdrei hat Juliane ein FAQ zu sexualisierter Gewalt in Deutschland zusammen getragen. Mit Trigger Warnung.

Katherine DM Clover schreibt bei ravishly über Reisen und Klassismus. [auf Englisch] Sie macht ein paar gute Punkte, wenngleich das alles auch nichts Neues ist.

Bei umstandslos schreibt Maren über ihre eigene Erfahrung mit einer Totgeburt und gibt noch ein paar rechtliche Informationen dazu.

Kati schriebt bei kleinerdrei übers Scheitern und stellt wichtige Fragen, die sich diese Gesellschaft langsam aber nun wirklich mal stellen müsste.

Hannah schreibt über sexualisierte Gewalt und den neuen Werbespot von Wiesenhof.

Damit verabschiede ich mich und versuche, mich jetzt mal zu konzentrieren. Also so richtig. Ich brauche nämlich ein Konzept.

Linkschau #5

Here we go again. Bevor ich anfange zu transkribieren.

Bintou schrieb bei umstandslos über FGM (female genital mutilation). Das war hiermit eine Trigger Warnung.

Bei an.schläge führte Brigitte Theißl ein Interview mit Brigitte Kratzwald und zwar zu Commons. Sehr spannend und anregend.

In der taz schrieb Giacomo Maihofer zu der Entstehung der Sonderpädagogik in Deutschland und den Verbindungen zum Nationalsozialismus. Sehr lesenswerter Artikel, und immer noch ein sehr wichtiges Thema.

Hannah schrieb über die Müdigkeit am Aktivist*innen-Dasein und den Wunsch danach, auch mal Fehler machen zu dürfen. (Was ich wirklich sehr gut verstehen kann.)

Auf fuckermothers schrieb Iro Abendrot darüber, was sie (falls falsch gegendert, bitte Bescheid sagen) an dem Begriff „Regretting Motherhood“ stört und warum unsere Energie besser als Kritik an der Gesellschaft und nicht an der Mutterschaft aufgehoben ist. Wirklich empfehlenswerter Artikel.

Bei der Mädchenmannschaft schrieb Julia zu wissenschaftlichem Schreiben und Klassismus. Ein Thema, das an der Uni, zumindest an meiner, wenig bis gar nicht besprochen wird, aber dennoch wichtig ist.

Linkschau #1

Ein neues Konzept! Juhu! Ich weiß nicht, wie lange ich das durchhalte, aber das spielt auch keine Rolle, glaube ich. Ich möchte Dinge mit Euch teilen, die mich bewegen, ob im Guten oder im Schlechten sei mal dahin gestellt. Letzte Woche waren das folgende Dinge:

Barbara schrieb bei kleinerdrei sehr ehrlich über ihre erste Geburt, und darüber, dass Frauen, die schon geboren haben, nicht viel mit Frauen, die noch nicht geboren haben, darüber reden. Und dass sich das ändern sollte.

Im Missy Magazine schrieb Leyla Yenirce über Klasse, Aufstieg und Scheiße.

Ein Artikel, der mich sehr berührt hat, vielleicht weil ich eh gerade viel darüber nachdenke, war der von Alexa bei umstandslos. Sie schreibt über Feminismus und feministische Männer und warum es so schwierig ist für Männer und Frauen gleichberechtigte heterosexuelle Beziehungen zu führen.

Und Julia Martin schrieb bei an.schläge darüber, dass Femininität auch in feministischen und queeren Kontexten abgewertet wird.

Mich haben zumindest alle diese Texte zum Nachdenken gebracht und das wollte ich Euch nicht vorenthalten. Ob ich das jede Woche schaffe, weiß ich nicht, aber ich sammel einfach fleißig weiter kluge Texte und dann schaffen sie bestimmt den Weg zu Euch.