Linkschau #40

Wow, 40 Stück schon. So lange mache das ich das jetzt. Gerade höre ich dieses Lied in Dauerschleife und bin, mal wieder, krank. In den letzten fünf Monaten war ich ungefähr so oft krank wie in den letzten fünf Jahren davor. Nicht gut. Ich vermute, das liegt am Stress. Dem kann eine ja alles zuschreiben. Ich sitze derweil auf dem Sofa und versuche, mein Gehirn zu motivieren. Da passiert allerdings heute nicht so viel. Liegt vermutlich daran, dass die Luftzufuhr gestört ist.

Anbieten kann ich diesen Comic von Robot Hugs über seltsame Fragen. [Englisch]

DasNuf schreibt übers Eltern-Sein und wie sich das geändert hat und dass die Pubertät vielleicht doch gar nicht so anstrengend ist als Eltern.

Narges Nassimi und Chandrika Yogarajah schreiben im LowerclassMag über den diesjährigen Frauenkampftag und was dabei rausgekommen ist.

Laura schreibt bei femgeeks über das Männerproblem der Informatik.

Und Kashmir Hill schreibt darüber, wie sie versucht hat, Apple, Facebook, Google, Microsoft und Amazon aus dem Weg zu gehen. [Englisch]

Außerdem ist mit Star Trek Discovery noch mehr ans Herz gewachsen. Ich weiß gar nicht so genau, warum. Vielleicht habe ich es bis Ende des Monats herausgefunden, dann kann ich darüber schreiben. Vielleicht liegt es Spock und Michael. Es liegt bestimmt an Spock und Michael.

Jetzt esse ich mal was und dann liege ich weiter auf dem Sofa, bis ich im Bett liege. Ha!

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Linkschau #39

Spät dran, ich weiß. Who cares. Seit Montag war die Woche ein Chaos, und ich auch. Montag erstaunlicherweise so krank, dass ich um 18 Uhr ins Bett gegangen bin. Dafür dann um 2 Uhr morgens wach, nachtgearbeitet, und abends auf ein Konzert. Und aus unerfindlichen Gründen (haha) war der Rest der Woche dann unendlich anstrengend. Heute ist es besser. Heute ist Alleine-Tag und es macht mich so glücklich. Nur ich. Alleine. In meiner Wohnung. Und in der Sonne eben schon und dann später. Wie schön. Nun aber genug von mir und mehr zu dem, was ich empfehlen kann.

Lex Croucher spricht über ihr Burnout und ich fühle mit ihr. Vieles davon kenne ich von mir, oder von Freund*innen. Und viel mehr gibt es dann auch nicht zu sagen, außer, dass wir aufhören müssen zu müssen. [Englisch, Video]

DasNuf schreibt darüber, wie wir unsere To-Do-Listen verkleinern können: nämlich, in dem wir auf Aufgaben verzichten. Und die Frage nach dem Warum scheint mir doch sehr hilfreich, denn meine Vermutung wäre, dass die Antwort häufiger als gedacht „weil man das so macht“ ist, und das ist ja im Grunde ziemlich unbefriedigend.

In an.schläge schreibt Bärbel Danneberg übers älter werden, Autonomie und Solidarität, und irgendwie auch die große Frage, wie wir miteinander leben wollen.

DJ Ferguson schreibt in Racebaitr über die Frage, ob es wirklich Gleichheit ist, die wir wollen und erklärt, warum sie das nicht möchte. [Englisch]

Im Internet geht es im Moment viel ums Aufräumen und um Marie Kondo. Ich frage mich, ob das an ihrer Netflixshow liegt? Keine Ahnung. Den Hype um sie gibt es schon länger und ich habe ein paar Artikel dazu gelesen. Unter anderem einen Artikel von Joshua Becker, indem er sich fragt, ob ihre Frage („Does it spark joy?“) die richtige Frage ist, um auszumisten. [Englisch]

Das war’s auch schon. Wie schön. Klein und fein.

Linkschau #38

Ich komme irgendwie nicht dazu, das hier zu schreiben. Dabei sind die Tabs schon offen! Also, los geht’s, bevor was Neues dazwischen kommt:

Geschichte. Es ist lustig, denn das ist mein Job. Ha! [Englisch]

Jennifer Thorp schreibt auf Autostraddle über die queere Geschichte des geschorenen Kopfes. Ich fühle mich gleich wieder inspiriert, das auch mal wieder zu tun. Geht gerade nicht, aufgrund von Gründen. [Englisch]

Bei kleinerdrei schreibt Johanna, was für sie Verbündete sind, und wie sie dazu kam, diesen Begriff zu nutzen.

DasNuf schreibt über den Tod. Über den von anderen Menschen, und über den eigenen.

Bei der Mädchenmannschaft schreibt Anna-Sarah darüber, warum das Aufteilen von Aufgaben bei heterosexuellen Paaren nicht klappt.

Anne Helen Petersen schreibt bei BuzzFeed darüber, warum unsere Generation (ich weiß nicht, ob unsere, denn ich weiß nicht, ob meine Leser*innen der gleichen Generation angehören, also vielleicht eher meine Generation) die Burnout-Generation ist und wie das Leben in diesem System (Kapitalismus) uns zu nervösen und ständig ausgepowerten Menschen gemacht hat. Leider auf Englisch, für alle ein lesenswerter Artikel.

Bei kleinerdrei schreibt Francis Seek über Klassismus und Erben.

Kelsey Piper schreibt über künstliche Intelligenz und warum sie uns zerstören könnte und wir sie, gefälligst!, ernst nehmen sollten.

In dieser WDR-Doku geht es um Polyamorie mit Kindern. Ich finde die Doku sehr wertschätzend und respektvoll. Auch ein einfacher Einstieg, wenn eine sich noch nicht mit dem Thema beschäftigt hat. (Ich habe auch Kritik daran, z.B. dass Polyamorie sich in diesem Fall nur mit sexuellen Beziehungen befasst, was mMn nicht so sein muss.)

In der Zeit, weil sie es dürfen, ein Artikel über Schwangerschaftsabbrüche.

Johanna Montanari schreibt im Freitag über Überstunden, und wieviele davon unentgeltlich geleistet werden.

In der Zeit schreibt Caroline Rosales über Kaiserschnitte und bietet einen anderen Blick auf Geburt, als es in letzter Zeit zu lesen ist.

Linkschau #37

Ich bin ein bisschen spät dran. Ich denke schon seit Tagen, dass ich das hier schreiben sollte. Dann hatte ich nie die Energie. Ich frage mich, ob er wohl jetzt fertig wird?

Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen, schreibt darüber, was falsch im Wissenschaftssystem läuft und wie der Umgang mit Nachwuchswissenschaftler*innen verbessert werden kann.

Bei kleinerdrei schreibt Tobias Betzin darüber, wie Kleidung uns zu dem macht, wie wir uns fühlen. Sehr interessanter Essay über Kleidung und Armut.

Brigitte Theißl schreibt bei an.schläge über künstliche Intelligenz und wie wichtig es ist, dass diese Forschungs- und Entwicklungsfelder nicht nur von weißen Männern bedient werden.

Bei umstandlos schreibt Louisa Kamrath über die Geburtshilfe in Deutschland. Nichts Neues, wenn eine sich schon mal mit dem Thema beschäftigt hat, dafür gut zusammen gefasst.

Jason Hickel und Martin Kirk schreiben in FastCompany über den Kapitalismus und wie er das eigentliche Problem unserer Zeit ist. Auch hier nichts Neues. Was ich daran interessant finde, ist, dass es offenbar vor allem Leuten in meinem Alter und jünger so geht, dass sie die Probleme des Kapitalismus erkennen. Vielleicht, weil wir am stärksten darunter leiden. [Englisch]

Nerdwriter philosophiert in einem seiner neuesten Videos darüber, warum es so wenige Smartphones in den beliebtesten Filmen gibt. [Englisch, Video]

Auf Spektrum schreibt Bettina Wurche darüber, was wir aus dem Ohrenschmalz von Walen lernen können und wie wir das Ökosystem der Tiere zerstören.

Bee schreibt auf autostraddle über Hippie-Pants, und warum sie sich darin gleichzeitig schön und schuldig fühlt, und warum sie sie trotzdem trägt. [Englisch]

Ich habe einiges rausgelassen, weil ich mich zu müde fühle, es in einen Kontext zu setzen. Und ich glaube, auch weil mich die Themen ermüden, weil die Probleme alt und die Lösungen weit weg sind. Vielleicht, weil ich manchmal einfach politikmüde werde und weil es anstrengend ist, in dieser Welt zu leben.

Linkschau #36

Es ist der erste richtig kalte Tag dieses Jahr, habe ich das Gefühl. Heute Morgen war’s mir wichtig kalt an den Beinen, und das erst im November! Klimawandel und so. Natürlich gibt es wie jeden Monat auch die Gedanken anderer Menschen. Meine eigenen Gedanken teile ich ja nicht mehr so häufig. Immerhin schreibe ich noch.

Los geht’s mit Patricia von DasNuf. Sie schreibt über das Leben mit Kindern und wie sie irgendwann einfach gesigniert hat.

Ein Kommentar von Lara zum sexistischen Comic „Nie genug“ von Marvin Clifford und warum sein Verhalten nicht okay ist.

Lex Croucher erklärt in ihrem Video, warum Youtuber*innen aufhören sollen, Haul-Videos (d.h. Videos, in denen sie zeigen, welche Klamotten – und andere Dinge – sie alle gekauft haben) zu machen. [Englisch, Video]

In einem anderen Video erklärt kaptainkristian die Animationen von Disney und die Regeln, denen diese Animationen folgen. Und warum es manchmal aussieht wie Magie. [Englisch, Video]

Sarah Chavez von The Order of the Good Death schreibt zu den positiv konnotierten Wurzeln von Halloween und was sie mit dem Tod und Umgang mit Tod zu tun haben. [Englisch]

In anschläge. schreibt Lea Susemichel darüber, dass es das gute Leben ohne soziale Gerechtigkeit nicht geben kann.

Peter Schaber schreibt beim LowerClassMag zu Militanz.

In ihrem neuen Video erklärt Anna Akana, wie wir jetzt glücklich werden, auch wenn ihr der Rat selber nicht besonders gut gefällt. [Englisch, Video]

Und auf Zeitgeschichte online zwei Kommentare zu Höckes Rede letztes Jahr: Martin Sabrow erklärt, was den Zäsurcharakter der Rede ausmacht, und Maria Alexopoulou weist darauf hin, dass der blinde Fleck von Sabrow und vielen anderen Historiker*innen der Rassismus ist.

Das war’s auch schon wieder. Ich muss dazu sagen, dass es sich erheblich einfacher gestaltet, Links auf dem iPad einzufügen als am PC. Traurig, aber wahr.