Mai Recap

Dieser Tage habe ich Geburtstag und bin deswegen gar nicht da, wenn dieser Beitrag veröffentlicht wird. Vermutlich ist er nicht ganz akkurat, entspricht dafür der Realität im Moment des Aufschreibens.

Gesehen habe ich diesen Monat nicht viel. Ein paar Folgen Grey’s Anatomy, nur die letzte Folge fehlt mir noch. Gefühlt dann noch eine Folge Friends, wo ich momentan irgendwie gar nicht weiter komme. Und die ersten beiden Folgen der neuen Staffel Dear White People. Die fand ich schon mal ziemlich gut, ich mag das Format der Serie immer noch sehr gerne. Gucke ich allerdings nicht alleine, deswegen ist es auch schwieriger, sie weiter zu gucken. Außerdem gucke ich ja immer noch Sing meinen Song. Die Folge dieser Woche noch nicht, denn ich habe ja keinen Fernseher, sonst alle. Mit viel Liebe. Besonders für Judith. Und dann habe ich auch noch einen Film gesehen, nämlich Der Club der toten Dichter. Das ist einer meiner liebsten Filme, und er war wie immer traurig und schön.

Gelesen habe ich diesen Monat zwei feministische Bücher und zwar zum einen Der Ursprung der Liebe von Liv Strömquist. Das ist ein Comic über Liebe und Liebesbeziehungen und wie wir geschlechtlich sozialisiert werden und wie wir Beziehungen miteinander führen und die ganze Absurdität dessen. Und dann noch The Handmaid’s Tale von Margaret Atwood. Das ist ja schon ein etwas älterer Roman, der ja auch als Serie verfilmt wird im Moment und mit dessen Ende ich irgendwie nicht gerechnet hätte. Ich habe schon viel über die Story gehört und ich finde die Welt, die dort entworfen wird, so schrecklich, weil es mir nicht so unwahrscheinlich erscheint, dass es Realität werden könnte. Und das Ende war trotzdem unvorhergesehen.

Ansonsten war ich noch ein Wochenende in Amsterdam, was sehr entspannt und schön war. Dort habe ich Trevor Noah Live gesehen. Das war neunzig Minuten Lachen. Und jetzt bin ich an der Nordsee. Darüber kann ich noch nicht viel sagen, denn es ist ja noch gar nicht passiert. So viel Verwirrung! Und ein Theaterstück habe ich gesehen: Der Hauptmann von O. – Eine Köpenickade. Das war eine Version des Hauptmanns von Köpenick, die mit Geflüchteten erarbeitet wurde und wo ihre Geschichten mit der Ankunft und Aufnahme in Deutschland verarbeitet wurden. Das war ein sehr berührendes Stück, sehr schön, zwischendurch traurig und immer wieder lustig.

Und mehr war nicht diesen Monat. Ha!