Linkschau #31

Dieses Mal bin ich besser vorbereitet und habe schon vor dem 15. gemerkt, dass es bald wieder Zeit ist, um ein paar Gedanken zu teilen. Wie schön! Und ich habe auch regelmäßiger und mehr gelesen, deswegen gibt es auch mehr zu teilen.

Naekubi beantwortet die Frage, ob alle Asiat*innen gleich aussehen (Spoiler: Nein). Sie erklärt dann auch noch, warum nicht-asiatische Menschen das denken könnten.

In der Psychology Today ein Artikel von Karen Karbo über Freund*innenschaft, und warum wir mit den Menschen befreundet sind, mit denen wir befreundet sind. [Englisch]

Caitlin Doughty (a.k.a. Ask A Mortician) berichtet über ihre Reise nach Hawaii, wo sie sich über die rassistische Geschichte Hawaiis in Bezug auf Lepra-Erkrankungen informiert hat. [Video, Englisch]

Bei Pink Stinks (die kontrovers sind, darüber will ich mich gerade allerdings nicht auslassen) schreibt Marcel Wicker über Männlichkeit und Feminismus. Für alle, die denken, Feminismus sei nur was für Frauen oder das Ziel von Feminismus wäre, die Macht über Männer zu erlangen.

Hannah Rosenblatt bloggt bei der Mädchenmannschaft zu Psychiatriekritik und Macht. Sehr lesenswert.

Bei der Zeit schreibt Azadê Peşmen darüber, wie sogar das Lachen von Frauen in der Öffentlichkeit sanktioniert wird.

Alice schreibt bei kleinerdrei darüber, warum es keinem Menschen hilft, nett zu Rassist*innen zu sein.

Bei an.schläge schreibt Franziska Kabisch über Haare und Frauenkörper. Ich habe auch schon mal darüber geschrieben und bin fast versucht, auf jeden Fall inspiriert, auch nochmal über mein eigenes Verhältnis zu meinen Haaren zu schreiben.

Elena Ferrante (ja, die Autorin) schreibt bei der Freitag darüber, warum sie nie schlecht über eine andere Frau reden würde.

Und in der Welt ein Interview mit Deniz Yücel, nachdem er aus dem Gefängnis gekommen ist. Weil.

Ein Comic von Wrong Hands. Über Narzissmus. Unter anderem Namen. [Englisch]

Karl Marx hatte letzte Woche Geburtstag. In der taz gab es einen Artikel zu ihm von Ulrike Herrmann, in dem es darum geht, wie Marx das Proletariat erfunden hat.

Im Libertine Magazine schreibt Juliane Rump darüber, dass es für Frauen jetzt einfacher ist, sich alleine einen Kinderwunsch zu erfüllen als vorher.

In der Freitag schreibt Rebekka Gottl über Schutzehen. Und über die Scheinheiligkeit, mit der aufenthaltsrechtliche Gründe für Ehen anders bewertet werden als finanzielle oder steuerrechtliche.

Thomas Moser schreibt in der Freitag ein Update über den NSU-Prozess, der bald zu Ende gehen wird.

In der Zeit schreibt Mateja Meded über ihre Erfahrung als Geflüchtete in Deutschland und mit Rassismus.

Und dann ein Interview mit Leonhard F. Seidl, warum Widerstand gegen Abschiebungen notwendig ist. Auch in der Freitag, geführt von Elsa Koester.

Und noch ein Comic von Yao Xiao, wie wir uns in diesem Sommer um uns selbst kümmern können.

In der taz gab es ein Interview mit Naika Foroutan, einer führenden Migrationsforscherin in Deutschland. Geführt wurde das Interview von Daniel Schulz und es geht um die ähnlichen Kämpfe, die Ostdeutsche und Migrant*innen teilen.

Anja Maier schreibt in der Zeit über Trennung und ein Buch von Ulrike Stöhring. Es geht darum, wie Trennung auch anders gehen kann als gedacht, und dass gut gemeint Ratschläge vielleicht manchmal nichts bringen.

That was it (das war’s). <3

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