Juni Recap

Tüdelü. Der Juni ist heiß. Richtig heiß, zumindest gerade in diesem Moment. Und ich war so beschäftigt, und gleichzeitig so anstriebslos wie lange nicht mehr. Zunächst einmal war ich meine Schwester besuchen und daher in Heidelberg. Ich war letztes Jahr schon mal da, und bin mit D. dort rumgekraxelt. Dieses Mal sind wir nur flaniert und haben gutes Essen gegessen. Wir haben auch zwei Filme gesehen, die findet Ihr weiter unten. Außerdem war Schwesterhez auch hier! <3 Das war schön, so schön.

Prisoners
Den hab ich mit C. gesehen, sehr verstörender Film. Menschliche Abgründe und so. Allerdings beweist der Film entweder, dass ich zu viele Crime-Serien geguckt habe in meinem Leben oder dass meine Intuition ziemlich gut ist. Vielleicht auch beides. Sehr gut gespielt, offenes Ende, wobei für mich alles klar ist.

Smaragdgrün
Den habe ich dann mit Schwesterherz geschaut, weil wir die anderen beiden Filme davon auch zusammen gesehen haben. Deswegen musste das quasi sein. Allerdings hatten wir schwieirig, dem Plot zu folgen, weil wir nicht mehr sicher waren, was der vergangene Plot so war. Der Film war auch so unterhaltsam.

Blackfish
Den haben Schwesterherz und ich auch zusammen gesehen. Eine Doku über Orcas in Sea World. Sehr verstörend, sehr traurig. Ich bin immer wieder wütend darüber, wie wir mit anderen Lebewesen umgehen. Das zeigt sich ja auch immer wieder an unserem eigenen Konsum, und eben auch daran, wie wir Tiere halten und was wir Lebewesen zumuten, deren Art zu kommunizieren wir nicht verstehen können und von denen wir daher auch kein Einverständnis einholen können.

Tangled
Klassiker. Damals habe ich den gesehen, im Kino, ich glaube vielleicht sogar auf Englisch. Damals habe ich darüber geweint. Dieses Mal nicht, aber ich war den Tränen wie immer nahe. Ich mag den Film einfach. Er spricht zu mir.

Miss Sloane
Kam in der OV Sneak Preview, und da war ich mit C. Es war sehr schnell und die Themen rund um Lobbyismus im Englischen nicht so bekannt, deswegen war es manchmal schwierig, dem ganzen zu folgen. Ich mochte den Film, wie ich ja gerne so juristisch und politisch angehauchte Filme mag. Jessica Chastain ist im Übrigen ziemlich wundervoll.

An Serien habe ich nun endlich die letzte Staffel von Grey’s Anatomy zu Ende geguckt und warte erfreut auf die nächste Staffel. Auch mit How to Get Away with Murder bin ich jetzt durch. Woohoo, immer gut, immer weiter gespannt. Dann habe ich eine Folge von Criminal Minds geguckt und versuche da noch den Zeitpunkt zu finden, an dem ich beim letzten mal aufgehört habe. Davvon kann ich aber nicht immer so viel am Stück schauen, weil es so brutal ist. Außerdem ist es zu warm, um zu viel Serien zu gucken. Dann habe ich aber doch wieder angefangen, mit Orange is the New Black. Das liegt auch ein bisschen an Mitbewohnerin B., die guckt das nämlich auch.

Stattdessen habe ich mehr gelesen. Und zwar von Lemony Snicket The Miserable Mill, The Ersatz Elevator und The Vile Village, und von Mithu Sanyal das Buch Vergewaltigung. Ich bin irgendwie dazu übergegangen, parallel ein Sachbuch und einen Roman zu lesen. Das Prinzip funktioniert ganz gut. Vergewaltigung ist eine Analyse des gesellschaftlichen Diskurses um sexuelle Gewalt und die Konstruktion von Geschlechtern anhand dessen. Es hat mich sehr zum Denken angeregt.

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