Linkschau #18

Es geht weiter mit dem üblichen Programm. Diesen Monat nicht so viel, denn wie bereits erwähnt, hatte ich im März kaum Kapazitäten für irgendwas und war auch die letzten Wochen eher beschäftigt.

Bei der taz schrieb Hengameh Yaghoobifarah über (Online-)Feminismus und das Verzeihen.

Und auch in der taz gab es ein Interview mit Norbert Fischer über die Feuerbestattung und das Christentum.

Im LowerClassMagazine gibt es einen Artikel darüber, wie wir revolutionär leben können.

Mareice Kaiser gibt im Missy Magazin einen Buchtipp, in dem um Frauen in der Geschichte geht.

Bei autostraddle schreibt Heather Hogan über Beauty and the Beast und die Entwicklung von schwulen Charakteren bei Disney. [Englisch]

Juliane Löffler schreibt bei kleinerdrei über die Frage, wie öffentlich ihre Liebe als nicht-heterosexuelle Frau sein muss.

In ihrem Blog gibt Noah Sow ein Update zum Allgemeinen Gleichstellungsgesetz.

Naekubi schreibt in ihrem Blog über Whitewashing von asiatischen Charakteren und die besonders fragwürdige Legitimation dieser Praxis.

Und nochmal bei autostraddle finden ihr Yao Xiao’s Comic zum Thema Psychotherapie.

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Diverses

Ich hatte die letzten Tage wenig Zeit und Kapazitäten, weswegen ich nicht über meinen März berichtet habe, und außerdem war ich am letzten Märzwochenende auf einem Phoenix-Training, weswegen ich noch weniger Zeit hatte mich darum zu kümmern. Das Training war ziemlich gut: hilfreich, heilsam, wertschätzend. Ich habe seitdem viel nachgedacht, über so ziemlich alles in meinem Leben, including Rassismus. Ansonsten war der März voller Arbeit, ich kann mich nämlich kaum noch daran erinnern, was ich sonst so gemacht habe. D. und ich haben alle LotR-Filme geschaut, was dringend notwendig war, weil er sie nämlich noch nie gesehen hatte. Da es sich bei LotR um einen wichtigen Teil meines Lebens handelt, war es Zeit, ihn auch mal in diese Magie einzuweihen.

Ansonsten bin ich gerade in einer anstrengende und seltsamen Phase, die ich auch Selbstfindung nennen könnte. Ich habe mich selbst und meine Bedürfnisse die letzten Monate sehr vernachlässigt, und das hat mir nicht so gut bekommen, oder um es anders zu sagen: das hat mich ziemlich unglücklich gemacht und jetzt muss ich mit den Konsequenzen leben, die mich auch unglücklich machen. Ha! Aber ich befinde mich auf dem Weg der Selbstheilung und -findung, mit der Frage: Was macht mich glücklich? unter dem Arm, und dem Versuch, sie zu beantworten und danach zu leben. Ich habe das Gefühl, dass dieser Weg noch lang und steinig wird, und bestimmt von vielen Tränen, viel Wut und viel Scheitern begleitet sein wird, aber daran wächst eins ja.

Ich könnte die Frage nach dem Sinn des Lebens rauskramen, aber dazu habe ich heute nicht die Kraft. Ich möchte nämlich noch mein Exposé verbessern, damit ich es bald abgeben und ein bisschen mehr Ruhe und Zeit haben kann. Das würde schon mal exorbitant zu meiner Lebensqualität beitragen. Schreiben hilft ja auch, wie ich bereits öfter festgestellt habe, deswegen hier der Versuch, ins Schreiben zu kommen, auf dass es mir beim Exposé helfe, und gleichzeitig mein lebensgefühl verbessere.

So, und mit diesem letzten Satz verabschiede ich mich nun einigermaßen motiviert und betrachte wieder mein Exposé, inder Hoffnung, dass mir noch was Gutes einfällt.