Bücherliste 2016

So, wie jedes Jahr die Bücherliste. Dieses Jahr gibt es auch wieder viel Manga, weil ich angefangen habe, Detective Conan zu lesen, aber das seht Ihr ja dann. Mit den Mangas sind es laut Goodreads 79 Bücher, die ich gelesen habe, aber es sind eigentlich 81, wenn ich richtig mitgezählt habe, weil ich ein Buch doppelt gelesen habe und es eins nicht bei Goodreads gab. Whatever. Hier also die Liste. :)

Januar

  • Zadie Smith, The Book of Other People [Eine Sammlung von Kurzgeschichten unterschiedlicher Autor*innen, die – Achtung, schon sehr lange her – mir teils gut, teils weniger gut gefallen haben. Wer hätte das gedacht. :p]
  • Michael Ende, Der Datanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch (Hörbuch) [Dieses Buch hat meine Klassenlehrerin in der Gundschule mal vorgelesen. Sie hat aber auch immer im evangelischen Religionsunterricht weiter gelesen, an dem ich nicht teilgenommen habe, weswegen ich das Buch nie ganz mitbekommen habe. Dieses Jahr habe ich es endlich mal gehört, und es hat mir sehr gut gefallen.]
  • Douglas Adams, The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy [Wollte ich schon lange lesen, nachdem ich den Film mindestens einmal teilweise gesehen habe. :p Sehr witzig.]

Februar

  • K. Rowling, Harry Potter and the Philosopher’s Stone (Hörbuch) [Dazu gibt es nicht allzu viel zu sagen. Ich lese die Bücher ja fast jedes Jahr wieder und sie gefallen mir immer noch. Dieses Jahr habe ich allerdings die Hörbücher auf Englisch gehört, gelesen von Stephen Fry. Sehr zu empfehlen! Irgendwann habe ich dann doch wieder gelesen, weil ich mein Hörmedium verliehen hatt…]
  • K. Rowling, Harry Potter and the Chamber of Secrets (Hörbuch)

März

  • Hannah Arendt, Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen. [Sehr anstrengendes Buch, aber dafür auch eine sehr interessante Analyse des Prozesses. Auf jeden Fall zu empfehlen, weil es, wie der Titel schon sagt, die Banalität des Bösen aufzeigt und klar macht, dass die Ungeheuerlichkeit des Holocausts potentiell in jeder*m von uns steckt.]
  • K. Rowling, Harry Potter and the Prisoner of Azkaban (Hörbuch)
  • bell hooks, all About Love: New Visions [Ich wollte immer was von bell hooks lesen, und habe mir dieses Buch dann von Mitbewohnerin L. ausgeliehen. Sehr schönes Buch, schön geschrieben und sehr empowernd für Frauen. Spannende philosophische Ansätze zu Liebe und ihrer befreienden Wirkung.]
  • Douglas Adams, The Restaurant at the End of the Universe [Ja, das erste war witzig, deswegen habe ich dann auch den Folgeband gelesen. Mittlerweile habe ich glaube ich den Faden verloren. :(]
  • Dan Wells, Ruins [Der dritte Band einer Trilogie, die ich irgendwann mal angefangen habe – wahrscheinlich in irgendeinem Jahresrückblick nachzulesen -, es gefiel mir glaube ich ganz gut.]

April

  • Wilhelm Weischedel, Die philosophische Hintertreppe [Endlich, endlich, nach Jahren (!) habe ich dieses Buch mal zu Ende gelesen. Gibt einen Überblick über wetsliche Philosophie über die Jahrhunderte und ist wirklich ganz gut zu verstehen. Allerdings kann mensch es auch nicht so schnell hintereinander lesen, weil sich sonst die ganzen philosophischen Ideen vermischen.]
  • Dan Wells, Isolation [Das war eine Kurzgeschichte zu o.g. Trilogie, an die ich mich faszinierenderweise viel besser erinnern kann und die mir wirklich sehr gut gefallen hat. Gibt einen bewegenden Einblick in einen der Charaktere der Hauptgeschichte.<3]
  • Natsuki Takaya, Fruits Basket another #01 [Ein Manga, der eine Folgegeschichte zu einem Manga darstellt, den ich zuhause im Regal stehen habe. Irgendwie ging es nach den ersten paar Kapiteln aber nicht weiter, weswegen ich jetzt ein bisschen in der Luft hänge…]
  • Noah Sow, Deutschland Schwarz Weiß [Für alle Menschen zu empfehlendes Buch.]
  • Janet Edwards, Earth Flight [Auch das Ende einer Trilogie. War ganz okay, nichts Besonderes, aber gut zu lesen.]
  • K. Rowling, Harry Potter and the Goblet of Fire (Hörbuch)
  • Friedrich Dürrenmatt, Der Besuch der alten Dame [Hatte ich im Regal stehen. :p Fand ich ganz amüsant, muss mensch aber auch nicht gelesen haben.]
  • Rainer Maria Rilke, Briefe an einen jungen Dichter [Ein sehr kurzer Band, den ich sehr anregend fand. Wie der Titel schon sagt eine Briefsammlung.]

Mai

  • Bertold Brecht, „ich lerne: gläser + tassen spülen“ – Briefe 1923-1956 [Zugegebenermaßen habe ich schon wieder vergessen, welche Bücher ich dieses Jahr gelesen habe. Offensichtlich auch die Briefsammlung zwischen Bertold Brecht und Helene Weigel, wobei von ihr nur wenige Briefe erhalten sind. Interessanter Einblick in Brechts Privatleben.]
  • Arthur Golden, Die Geisha [Das Buch mochte ich sehr. Weiß nicht, mehr habe ich dazu nicht zu sagen, weil es ja auch sehr bekannt ist.]

Juni

  • Gosho Aoyama, Detective Conan #001 [Besagter Manga, der viele der Bücher ausmacht, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Ich mag die Geschichte sehr gerne, allerdings ist es nach einer Zeit auch sehr ermüdend, weil die meisten Geschichten nach dem gleichen Muster ablaufen und die eigentliche Hintergrundgeschichte sich nur sehr langsam fortbewegt. Ich bin auf jeden Fall immer noch nicht fertig.]
  • Charlotte Bronte, Jane Eyre [Ein weiterer Klassiker, den ich schon lange rumliegen habe. Mir gefiel das Buch überraschend gut. Ich fand Jane’s Geschichte sehr gut und nachvollziehbar geschrieben.]

Juli

  • Stefan Zweig, Die Reise in die Vergangenheit (abgebrochen) [Das Buch hat Mitbewohnerin C. mir geliehen, aber ich habe es nicht geschafft, das Buch zu Ende zu lesen. Ich fand Zweigs Art zu schreiben sehr kitschig und überbordend. Vielleicht schaffe ich es mal wann anders, aber im Moment habe ich kein Bedürfnis danach, das Buch weiter zu lesen.]
  • Christopher Moore, Die Bibel nach Biff: Die wilden Jugendjahre von Jesus, erzählt von seinem besten Freund [Das Buch mag ich auch sehr gerne und finde ich ziemlich witzig. Hatte ich bei D. zum Lesen rumliegen. – Ja, ich lese mehrere Bücher gleichzeitig.]
  • Gosho Aoyama, Detective Conan #002 – #005

 

August

  • Gosho Aoyama, Detective Conan #006 – #008
  • Ali Shariati, Ja, so war es Bruder [Das Buch ist ein Teil von einem kleinen Sammelband von Ali Shariatis Texten. D. und ich haben uns das Buch zusammen gekauft, diesen ersten Text fand ich noch nicht besonders spektakulär. Die anderen beiden habe ich allerdings noch nicht gelesen. Das Buch ist irgendwo bei D. verschollen.]
  • bell hooks, All about Love: New Visions. [siehe oben]
  • Gosho Aoyama, Detective Conan #009-#016
  • bell hooks, Communion: The Female Search for Love [Ein weiteres Buch von bell hooks, was ich ebenfalls ziemlich gut fand. Ich finde, sie schreibt sehr gut und kann eigentlich nur alken Frauen empfehlen, ihre Bücher zu lesen.]
  • Gosho Aoyama, Detective Conan #017-#021

September

  • Gosho Aoyama, Detective Conan #021-#026
  • Lemony Snicket, The Bad Beginning [Ich habe die Serie noch einmal angefangen, weil ich irgendwie das Gefühl hatte, dass ich das letzte Buch nie gelesen habe. Bisher habe ich nur zwei Bände geschafft, weil die Bücher ja auch einem sehr repetetivem Muster folgen. Da es aber bald eine Serie auf Netflix geben wird, möchte ich sehr gerne weiter lesen.]
  • Gosho Aoyama, Detective Conan #027-#034
  • Art Spiegelmann, Maus, l’intégrale: un survivant raconte [Eine Leihgabe von Mitbewohnerin C., für die ich auch sehr lange gebraucht habe. Nicht, weil sie auf Französisch war, sondern weil es um den Holocaust aus der Sicht eines Juden geht. Sein Sohn erzählt seine Geschichte. Der Comic ist wirklich sehr gut gemacht und ziemlich beeindruckend, bewegend und erschreckend. Kann ich nur empfehlen.]
  • Gosho Aoyama, Detective Conan #035-#036
  • Lemony Snicket, The Reptile Room
  • Gosho Aoyama, Detective Conan #037
  • Michelle Hodkin, The Evolution of Mara Dyer [Zwei Bände einer Trilogie, de ersten habe ich glaube ich letztes Jahr gelesen. Liest sich sehr gut, und wirft auch interessante Fragen auf. Über dieses Buch habe ich auch im September schon mal was geschrieben, weil ich da einen Monatsrückblick gemacht habe… ]
  • Michelle Hodkin, The Retribution of Mara Dyer
  • Joann Sfar, Vampir [Kann auch im o.g. Monatsrückblick nachgelesen werden. Sehr kurzweiliger Comic, den ich auch von Mitbewohnerin C. bekommen habe, und der in Vilnius spielt, deswegen Liebe.]
  • Gosho Aoyama, Detective Conan #038-#039

Oktober

  • Gosho Aoyama, Detective Conan #040-#045

November

  • Joanne K. Rowling, Harry Potter and the Order of the Phoenix (Hörbuch)
  • Joanne K. Rowling, Harry Potter and the Half-Blood Prince

Dezember

  • Joanne J. Rowling, Harry Potter and the Deathly Hallows
  • Zadie Smith, On Beauty [Ein wirklich gutes Buch über viele Dinge: Liebe, Familie, race, menschliche Beziehungen. Ich mag den Erzählrhythmus des Buches und die Figuren haben mich teilweise sehr berührt. Zadie Smith schreibt wirklich gut und ich habe Lust bekommen, auch ihre anderen Bücher zu lesen.]
  • (Didier Eribon, Rückkehr nach Reims) [Das Buch ist in Klammern, weil ich es zum Zeitpunkt des Schreibens noch nicht zu Ende gelesen habe. Ich gehe aber davon aus, dass ich es gelesen haben werde, wenn dieser Beitrag veröffentlicht wird, weil ich nur noch den Epilog lesen muss. Über dieses Buch wurde dieses Jahr sehr viel geschrieben. Eribon schreibt sehr überlegt über seine eigene Klassenzugehörigkeit und welche Folgen diese für sein Leben hatte. Er versucht auch, die Frage zu beantworten, warum die Arbeiter*innenklasse in Frankreich sich der Rechten zuegwandt hat. Vielmehr stellt er aber auch die Frage, ob nicht die Annahme, dass die Arbeiter*innenklasse per se links sein müsse, eine falsche Annahme darstellt, die viel mit Marx‘ Konstruktion der Arbeiter*innenklasse zu tun hat. Ich finde mich in dem Buch sehr oft wieder und kann viele Dinge nachvollziehen, auch wenn Deutschland nach wie vor nicht Frankreich ist. Kann das Buch nur jeder*m empfehlen und werde auch anfangen, das Buch an alle meine Freund*innen weiterzureichen.]

Linkschau #14

Das letzte Mal in diesem Jahr. Ich weiß, ich habe im letzten Monat nicht viel geschrieben, aber es gab einfach sehr viel zu arbeiten und sehr wenig Energie für andere Dinge. Wenn Energie da war, dann ist sie für liebe Menschen drauf gegangen anstatt für’s Schreiben.

Claudia stellt bei umstandslos Ehe ohne Grenzen vor, eine österreichische Organisation, die Menschen in binationalen Ehen zu rechtlichen Fragen berät.

In der taz schreibt Hengameh Yaghoobifarah über Rassismus und Privilegien und warum wir uns damit in unserer Gesellschaft befassen müssen.

Anika von kleinerdrei hat mit Sarah Diehl über die Entscheidung gesprochen, als Frau keine Kinder zu bekommen, und warum das in unserer Gesellschaft immer noch so problematisch ist.

Hannah schrieb einen Beitrag zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderung und schreibt dabei über Würde, Gewalt und die Fatalität von Normen.

Bei an.schläge führt Fiona Sara Schmidt ein Interview mit Beatrice Frasl über Disney und Feminismus.

Bei der Mädchenmannschaft schreibt Nadine zu Gewalt in queeren Kontexten und dass darüber mehr geredet werden muss.

Kristin schreibt bei umstandslos über Erziehung und Pubertät und gibt dazu ihre eigene Perspektive als Elter.

Diasporareflektionen schreibt, vereinfacht gesagt, über Integration. Dabei geht es um die Internalisierung von -ismen, auch und gerade von Menschen, die von diesen -ismen betroffen sind, und wie das Reden über besagte -ismen bereits eine wichtige Form von Aktivismus ist.

In der taz schreibt Doris Akrap in Anlehnung an Didier Eribon über die Klassengesellschaft in Deutschland und welche Folgen die immer noch existierenden aber wnig benannten Klassen in Deutschland für Menschen wie mich und sie haben, die die Klasse „gewechselt“ haben. Der Text wurde mir direkt von zwei Freundinnen geschickt, weil ich das Buch gerade selber lese, und ich kann mich in beidem in vielen Punkten wieder finden.

Amelia Umuhire schreibt im Missy Magazine über Rassismus und das Leben in der Diaspora.

Im Migazin schreibt Samir Omar, welche Folgen der Anschlag von Berlin für sein Leben als Schwarzer Mann in Deutschland hat.

Und zu guter Letzt gibt es bei umstandslos eine Fotoserie über Frauen als Mütter von Gabriela Guganovic.