Bei Salat und Reis

Dieser Blog ist komplett aus dem Ruder gelaufen aufgrund von emotionaler Unpässlichkeit. Leider kann mensch nicht Herr*in seiner*ihrer Gefühle sein. Manchmal muss mensch vielleicht auch einfach die Gefühle ertragen und damit leben und nicht darüber reden. Oder so.

Deswegen gibt es jetzt auf jeden Fall ein kurzes Update über mein Leben. Damit auch niemensch verwirrt ist, was das hier eigentlich wird.

Mein Leben ist ein großes Organisationschaos mit Jobsuche, Finanzen, Uni, WG, D., Ursprungsfamilie und irgendwelchen Menschen und Dingen, die mir gerade nicht konkret einfallen, aber auf jeden Fall Zeit beanspruchen. Ich komme ja relativ gut klar in meiner Organisation, aber in letzter Zeit noch besser, da ich jetzt mit Trello arbeite. (Hier klicken.) Trello ist ein Organisationswunder, bei dem ich mittlerweile verschiedene Boards für unterschiedliche Teile meines Lebens eingerichtet habe, und auf denen die kleinen und großen Aufgaben ihren Platz finden und auf gar keinen Fall mehr vergessen werden.

Abgesehen davon sitze ich nun an meiner letzten Hausarbeit in diesem Masterstudium zum Thema Diaspora (mehr wird nicht verraten) und bereite in Gedanken meine Masterarbeit vor. Optionen gibt es wie immer viele und Entscheidungen zu treffen auch. Die wichtigste Frage ist vor allem: auf welches Thema will ich mich für den Rest meiner akademischen Karriere festlegen lassen? :p

Im Dezember gebe ich zum ersten Mal ein selbstorganisiertes Seminar zu Antira-Arbeit und ich freue mich schon wahnsinnig. Bisher steht nur das Gerüst, alles Andere muss noch geplant werden, aber das wird in den nächsten paar Wochen sicherlich geschehen. Mensch kann mit sowas sogar Geld verdienen, ich bin davon ziemlich begeistert, dass wir mit unseren eigenen Ideen Geld verdienen können und dabei auch noch Dinge machen, die uns Spaß machen und auch noch etwas lernen. Es ist grandios.

Diese Woche fahre ich außerdem auf einen Feminismus-Konferenz und freue mich auch ganz arg (hier klicken), aber dazu dann mehr in der nächsten Rückschau. In der Forschung nehme ich gerade übrigens Schulbücher auseinander. Menschenskinder, niemensch möchte wissen oder sich erinnern, was da eigentlich drin steht. Es graut mir davor, was da zu meiner Zeit noch drin stand, wenn ich lese, was da heute drin steht. Igitt!

Ansonsten muss ich jetzt auch schon los. Eine Freundin ist in der Stadt für quasi nur heute, deswegen muss ich da jetzt ganz schnell hinterher. Und noch eben den schwarzen Tee austrinken.

Kuschelt Euch schön ein, so wie ich das versuche.

Anna

PS: Schreiben tut echt gut. Selbst in der größten emotionalen Überforderung.

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