60 Days Music Meme – Day I

Ich hab dieses Music Meme gerade auf meinem Handy gefunden und keine Ahnung, wann und wo ich es damals aufgetrieben habe. Deswegen kann ich leider nirgendwohin linken. Ich möchte das jetzt aber trotzdem machen, weil es mir erstens eine Beschäftigung gibt, ich mich zweitens ein bisschen mit Musik auseinander setzen kann, was ich sowieso vorhatte, und ich Euch drittens an meinem wundervollen Musikgeschmack teilhaben lassen kann. Los geht es also mit der ersten Frage!

A song you like with a colour in the title

Ich finde ehrlich gesagt vor allem Lieder mit schwarz oder weiß im Titel, und habe deswegen beschlossen, die jetzt mal als Farben zählen zu lassen.

Mumford & Sons – White Blank Page

Das Lied ist für mich eines der schönsten Lieder, die ich kenne. Ich verbinde es vor allem mit Herzschmerz, aber vielleicht muss das ja auch gar nicht so sein.

Hier die Lyrics:

Can you lie next to her
And give her your heart, your heart
As well as your body
And can you lie next to her
And confess your love, your love
As well as your folly
And can you kneel before the king
And say I’m clean, I’m clean

[Chorus]
Tell me now, where was my fault
In loving you with my whole heart
Oh tell me now, where was my fault
In loving you with my whole heart

A white blank page and a swelling rage, rage
You did not think when you sent me to the brink, to the brink
You desired my attention but denied my affections, my affections

[Chorus]

Lead me to the truth and I will follow you with my whole life
Lead me to the truth and I will follow you with my whole life

Paris

Ich war im Urlaub, und der Blog auch. Vollkommen unangekündigt, aber vor dem Urlaub musste noch diese eine Hausarbeit fertig werden (ist sie, und sie hat fast Bachelor-Arbeit-Ausmaße) und überhaupt. Arbeit und so weiter. Davon will ja kein Mensch was hören.

Ich übertrage gerade über 1200 Fotos und Videos. Zugegebenermaßen sind das für zehn Tage gar nicht so viele Dateien. Ich habe in weniger Tagen schon mal mehr geschafft, aber D. hat dieses Mal die meisten Fotos gemacht. Nur die guten Nachtaufnahmen, die sind auf jeden Fall von mir. Weil ich ne ruhigere Hand habe, und die Kamera besser einstellen kann. Aber ich hab das Ding ja auch schon öfter in der Hand gehabt als D.

Zehn Tage Paris. Das klingt viel, ist es aber nicht. Ich glaube, wir hätten auch noch zehn Tage bleiben können und wir hätten trotzdem nicht alles gemacht, was mensch dort machen kann. Die Tänzer*innen an der Seine haben wir erst am letzten Abend entdeckt, leider.

C.’s Schwester hat uns ihre Wohnung überlassen, deswegen hatten wir quasi ganz ungestört unser eigenes Reich. Wir konnten jeden Morgen unseren eigenen Kaffee machen, wir haben jeden Morgen Baguette und Croissant gekauft, und manchmal in der kleinen marokkanischen Bäckerei auch Baklava. Das Viertel (15e arrondissement) wurde schnell „unser“ Viertel, und ich finde immer wieder erstaunlich, wie schnell mensch sich an Menschen, Dinge und Gegenden gewöhnt. Wir haben da halt gewohnt. Das war also unser Viertel.

Von dort aus konnte mensch gut laufen, was wir auch getan haben. Das Wetter war meist gut, nur vier Tage in der Mitte war es regnerisch und kühl, was vor allem D. schlechte Laune gemacht hat. Wir haben alle wichtigen und unwichtigen Dinge besucht, die von Pariser Tourist*innen verlangt werden (Louvre, Eiffelturm, etc.), aber vor allem haben wir an der Seine gesessen oder sind an ihr entlang spaziert oder haben eine der vielen Brücken eingenommen. Mit Wein, oder Bier, oder nur der Kamera und uns selbst.

Wir waren ein einziges Mal essen (viel zu teuer alles in Paris), dafür aber in einer der schönsten Straßen von Paris in der Nähe von Les Halles.

Es war schön. Anstrengend, aber schön. Die Stadt war nämlich abgesehen von uns auch noch mit tausenden anderer Tourist*innen gefüllt. Aber wir hatten eine schöne Sicht aus unserem Fenster, und das Viertel war ruhig und eher familiär und nicht mitten drin, viel war grün, die Menschen waren größtenteils freundlich, viele auch seltsam, aber was Anderes erwarte ich auch nicht von so einer riesigen Stadt. D. hat treffend bemerkt, dass Paris irgendwie keine Partystadt ist. Menschen chillen eher an der Seine oder in den vielen Parks, bis tief in die Nacht. Clubs haben wir nicht viele entdeckt, aber vielleicht kannten wir uns dafür auch zu wenig aus.

Dieses Mal habe ich auch einen Friedhof besucht, bin von Montmarte aus nach Montparnasse gelaufen (fast), war endlich endlich zum ersten Mal in meinem Leben AUF der Notre-Dame de Paris und habe sogar die größte Glocke gesehen, habe englische Bücher gekauft und französischen Wein auf der Île de la Cité getrunken.

Außerdem habe ich drei Bücher gelesen (Cornelia Funke – Das goldene Garn, Patrick Ness – A Monster Calls, Emily Lockhart – We were Liars), wieder einmal festgestellt, dass mensch sich sehr gut in sehr großen Städten verlieren kann (nicht im Sinne von Orientierung verlieren!) und gemerkt, dass es eine Traurigkeit gibt, die jeden Hunger vertreibt.

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Tour Eiffel – So ein Bild hat wohl jede*r
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Hände <3 am Arc de Triomphe, aber den sieht mensch hier nicht
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Immer noch die beste Ausssicht bei Nacht (Musée d’Orsay)
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Schafe bei Versailles
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Eine orientalische Vase in der Abteilung „Orientalismus“ des Musée d’Orsay – D. und ich haben in dieser Abteilung ALLES fotografiert, damit wir im Nachhinein noch gut darüber lästern können. Said haben die jedenfalls nicht gelesen.
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DIE Frau – Venus von Milo
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Ich sag ja ich war oben. Und es war schöner als schön. Außerdem ist D. ungefähr genauso in die Notre-Dame verliebt wie ich. Ha!
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Ein Baum mit Loch. Das hätte es zu Zeiten von Louis XIV bestimmt nicht gegeben!
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Eine fesche Trommel
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Die Sicht aus unserem Fenster. Wie gesagt. Es war sehr schön.
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Zwei der schönsten Dinge auf der Welt: Sonnenblumen und die Notre-Dame de Paris. Mehr Liebe geht nicht.
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!
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Friedhof. Und Briefe an den kurdischen Sänger Ahmet Kaya.

Seit gestern Abend sind wir wieder zuhause. Die WG hat sich gefreut, ich hab mich gefreut, aber richtig angekommen bin ich noch nicht. Ich habe mich sehr an D. gewöhnt, und jetzt sind so viele Menschen auf einmal da. Dafür hat jemensch das Bett für uns gemacht und uns Begrüßungskekse gekauft. In so einer WG wohne ich nämlich.