Rückschau #2

Ach ja der Mai! Der Monat ist eigentlich so lang, aber hat so viele Feiertage und deswegen ist er auch schon wieder so schnell vorbei. Alles fliegt nur so, quasi.

Nach dem Klosterbesuch habe ich es irgendwie tatsächlich geschafft, in der letzten Woche nichts für meine Hausarbeit zu tun. Das hat sehr gut getan einfach noch ein bisschen weiter zu entspannen und tatsächlich sacken zu lassen, dass ich mir mehr ruhe gönnen darf und mich nicht selber so sehr unter Druck setzen muss. Das ist immer noch schwierig, ich merke das ja jeden Tag, aber ich übe auch noch.

Ehrlich gesagt habe ich nicht so viel Ahnung, was ich gemacht habe, aber ich versuche mal, es noch zusammen zu kriegen. Montags war ich mit C. schwimmen, wir sind mit dem Rad hin (ist ein bisschen außerhalb der Stadt), waren dann schwimmen und sind mit dem Rad wieder zurück. Danach war ich echt einfach supermüde, aber ich bin dann trotzdem noch zu D. gegangen, weil ein paar von seinen Freunden da waren. Es wurde gegrillt, es gab viel zu viel essen, aber da ich darüber auch nicht informiert war, hatte ich schon vorher gegessen.

Dienstag und Mittwoch musste ich arbeiten, und ich denke, ich war irgendwie ein bisschen unterwegs, aber wahrscheinlich sehr chillig, denn es sticht nichts so wirklich heraus. Es gab einen Kleidertausch an der Uni, aber da war nicht viel los und C. ist ein paar Klamotten los geworden, aber gefunden haben wir nichts. War jetzt auch nicht so schlimm.

Ab Donnerstag war ich dann auf der BuKo37 in Münster, das ist ein linker Kongress, auf dem ich letztes Jahr schon in Leipzig war. Es gab superduper VoKü von zwei verschiedenen Kochkollektiven und deswegen habe ich meine liebe Freundin A. auch wieder gesehen, was mich echt von Herzen gefreut hat. Sie ist immer wieder eine richtige Inspiration für mich, einfach aus ihrer ganzen Art heraus. L. war auch da und es tat sehr gut sie zu sehen. Wir haben die Zeit auch gut genutzt, um über tausend Dinge zu reden!

Die BuKo selbst bot wieder einige interessante Themen und Workshops. Ich habe mich dieses Mal schwerpunktmäßig irgendwie mit Geld, Reichtum und Kapitalismus befasst, aber auch mit Online-Aktivismus, Rojava und Gewalt. DAs Thema Gewalt spukt mir sowieso im Moment viel im Kopf rum und deswegen war es ganz spannend, noch mal ein bisschen Input dazu zu bekommen. Insgesamt hat der Kongress viele Dinge in meinem Kopf angestoßen und ich hatte die Gelegenheit, viele liebe Menschen zu sehen, was sehr gut getan und Energie gegeben hat. Gestern ging’s zu Ende, eigentlich waren wir dann nur noch zum sehr guten Brunch und zur Reflexion da und dann habe ich noch zwei Freundinnen in Münster getroffen. Natürlich hieß es abends auch gleich wieder arbeiten, weswegen ich entsprechend müde und voller Schmerzen bin, aber das macht ja nichts. Diese Woche ist wieder richtig voll gepackt, aber ich versuche, einfach kleine Inseln zu finden. Das ist ja sowieso die Devise.

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