Rückschau #3

Die letzte Woche war stressig. Nur stressig. Ich habe viel gearbeitet und am Mittwoch hatte ich einen kleinen Zusammenbruch, weswegen ich mittwochs dann nichts gemacht habe (keine Uni, keine anderen Verabredungen). Egal. Freitag war ich in Hamburg auf dem Konzert von Yasmine Hamdan, einer libanesischen Musikerin. Das war superschön. Die Frau hat es musikalisch echt drauf und ihre Band war durchweg super. Mensch hat allen angemerkt, dass sie wirklich Spaß an der Musik hatten. Die Freundin, bei der ich war, verkehrt in Hamburg in sehr linken Kreisen und wir waren in einer besetzten Schule, wo wir noch ein bisschen Bier getrunken haben. Es war ein echt schöner Abend und auch am Samstagmorgen hatten wir tolles Frühstück. Danach hieß es wieder arbeiten, arbeiten, arbeiten.

Gestern hatte ich einen schönen Tag mit D., wir haben lange geschlafen, waren Kaffee trinken, was essen, spazieren und im Kino. Ich hab mir echt Mühe gegeben, den Tag frei zu halten, damit wir zusammen was unternehmen können, und es hat zum Glück geklappt. Die Woche wird noch stressig weitergehen, aber danach wird alles hoffentlich etwas ruhiger und wenn ich Glück habe, dann schaffe ich auch wieder was für meine Hausarbeit.

Im Übrigen habe ich meinen Job zu Mitte Juli gekündigt. Was ich dann im September genau mache weiß ich auch noch nicht, aber es war echt eine Erleichterung zu kündigen. Juhu!

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Rückschau #2

Ach ja der Mai! Der Monat ist eigentlich so lang, aber hat so viele Feiertage und deswegen ist er auch schon wieder so schnell vorbei. Alles fliegt nur so, quasi.

Nach dem Klosterbesuch habe ich es irgendwie tatsächlich geschafft, in der letzten Woche nichts für meine Hausarbeit zu tun. Das hat sehr gut getan einfach noch ein bisschen weiter zu entspannen und tatsächlich sacken zu lassen, dass ich mir mehr ruhe gönnen darf und mich nicht selber so sehr unter Druck setzen muss. Das ist immer noch schwierig, ich merke das ja jeden Tag, aber ich übe auch noch.

Ehrlich gesagt habe ich nicht so viel Ahnung, was ich gemacht habe, aber ich versuche mal, es noch zusammen zu kriegen. Montags war ich mit C. schwimmen, wir sind mit dem Rad hin (ist ein bisschen außerhalb der Stadt), waren dann schwimmen und sind mit dem Rad wieder zurück. Danach war ich echt einfach supermüde, aber ich bin dann trotzdem noch zu D. gegangen, weil ein paar von seinen Freunden da waren. Es wurde gegrillt, es gab viel zu viel essen, aber da ich darüber auch nicht informiert war, hatte ich schon vorher gegessen.

Dienstag und Mittwoch musste ich arbeiten, und ich denke, ich war irgendwie ein bisschen unterwegs, aber wahrscheinlich sehr chillig, denn es sticht nichts so wirklich heraus. Es gab einen Kleidertausch an der Uni, aber da war nicht viel los und C. ist ein paar Klamotten los geworden, aber gefunden haben wir nichts. War jetzt auch nicht so schlimm.

Ab Donnerstag war ich dann auf der BuKo37 in Münster, das ist ein linker Kongress, auf dem ich letztes Jahr schon in Leipzig war. Es gab superduper VoKü von zwei verschiedenen Kochkollektiven und deswegen habe ich meine liebe Freundin A. auch wieder gesehen, was mich echt von Herzen gefreut hat. Sie ist immer wieder eine richtige Inspiration für mich, einfach aus ihrer ganzen Art heraus. L. war auch da und es tat sehr gut sie zu sehen. Wir haben die Zeit auch gut genutzt, um über tausend Dinge zu reden!

Die BuKo selbst bot wieder einige interessante Themen und Workshops. Ich habe mich dieses Mal schwerpunktmäßig irgendwie mit Geld, Reichtum und Kapitalismus befasst, aber auch mit Online-Aktivismus, Rojava und Gewalt. DAs Thema Gewalt spukt mir sowieso im Moment viel im Kopf rum und deswegen war es ganz spannend, noch mal ein bisschen Input dazu zu bekommen. Insgesamt hat der Kongress viele Dinge in meinem Kopf angestoßen und ich hatte die Gelegenheit, viele liebe Menschen zu sehen, was sehr gut getan und Energie gegeben hat. Gestern ging’s zu Ende, eigentlich waren wir dann nur noch zum sehr guten Brunch und zur Reflexion da und dann habe ich noch zwei Freundinnen in Münster getroffen. Natürlich hieß es abends auch gleich wieder arbeiten, weswegen ich entsprechend müde und voller Schmerzen bin, aber das macht ja nichts. Diese Woche ist wieder richtig voll gepackt, aber ich versuche, einfach kleine Inseln zu finden. Das ist ja sowieso die Devise.

Rückschau #1

Offensichtlich schaffe ich es nicht, einmal pro Woche etwas Kluges zu schreiben. Na ja. Vielleicht liegt es auch daran, dass so viele andere Dinge passiert sind, zu denen ich mir Gedanken machen und auf die ich irgendwie reagieren musste. Nun ist alles etwas ruhiger. Dinge sind organisiert. Und ich bin irgendwie entspannter. Weiter im Text! Ich habe beschlossen, also nur so eine wöchentliche Rückschau zu machen. Vielleicht bekomme ich das ja hin! Und Montag scheint mir dafür gerade ein ganz guter Tag. Da fängt die neue Woche quasi gerade frisch an und die Wochenenden sind in diesem Monat so… voll.

Letzte Woche war ich für vier Übernachtungen im Kloster in Südholstein. Aklles war aus, Handy, Laptop, Kopf. Das war ziemlich gut und wichtig. Ich glaube, ich bin da sehr ruhig geworden und habe mir ziemlich erfolgreich bewusst gemacht, dass das Leben nicht nur aus Arbeit und Uni bestehen kann. Mir sind da einige kluge Gedanken gekommen, die ich hier nicht alle aufführen will/muss, aber es hat echt gut getan. Es gab Schafe, und Rinder, und Rehe. Viel Wald und Natur und eine übelst tolle Schaukel, die ich ganz alleine benutzt habe. Vielleicht weil alle Anderen sich zu alt dafür gefühlt haben. Ich habe auch ein bisschen gegärtnert (wir können es auch Unkraut jäten nennen) und festgestellt, dass das eine ganz schön anstrengende Tätigkeit ist. Oh je!

Am Freitag kam ich zurück und weil ich D. jetzt nun schon ein Jahr kenne (uhuh!) waren wir nett was essen. Leider ist hier gerade so eine Stadtkirmes, die super laut und super anstrengend ist. Überall gibt es eigentlich nur betrunkene Menschen aller Altersklassen. Wir saßen draußen, weil das Wetter so toll war, deswegen konnten wir die Menschen sehr gut beobachten. Ich hatte veganes Bla und es war superb. Ich bin immer wieder begeistert von diesem Laden, obwohl der Service schlecht ist. Das Essen ist kolossal gut. Jedenfalls musste ich den Rest des Wochenendes arbeiten, das war nicht so spannend, halt so wie immer. Aber weil meine Laune irgendwie besser war und bester Kollege F. am Start war, war alles nur halb so schlimm!

Abgesehen davon habe ich das Wochenende nur für schöne Dinge genutzt. Ich habe jetzt eine neue Frise (wie mensch heute so schön sagt), das heißt endlich ist die Wolle ab!, und ich war auf dem Markt und habe meine Birnen geschenkt bekommen und ich war spazieren und im Schloßgarten rumliegen (die ganze WG war am Start, voll fett!) und habe mit L. telefoniert. Alles war schön. Die Sonne scheint übrigens auch, es kann also eigentlich nur schön bleiben.

Eine tolle Woche an Euch und so weiter!