Just keep following the heart lines on your hand

Die Zeit vergeht so schnell, sodass mittlerweile schon wieder Freitag ist. Ich weiß auch nicht, wie das immer passiert.Ich hab das Gefühl, ich mach überhaupt nichts bzw. hab gar keine Zeit für Dinge, und dann ist schon wieder ne Woche rum. Und wieder mal sitze ich bei Tee vor dem Computer. Diesmal aber nicht mit überschlagenen Beinen, weil meine Hausärztin gesagt hat, dass ich das nicht tun soll. Stattdessen soll ich meine Beine beim Sitzen ausstrecken und generell viel bewegen. Als ob ich nicht schon genug rumzappeln würde!

Ich habe diese Woche wieder angefangen, Nachrichten zu lesen, und es ist wirklich deprimierend. Ich kann auch nicht mehr über Palästina reden, weil ich mich konstant aufregen muss über all die uninformierten Kommentare von Kommiliton*innen, die eigentlich ganz klug sind. Aber manchmal dann vielleicht doch nicht. Ich glaube, ich finde das am schwersten: zu akzeptieren, dass Menschen, die ich mag und die ich klug finde, manchmal einfach die einfachsten Argumente nicht verstehen. Aber da ich das nicht ändern kann (oder vielleicht meine Argumente noch besser verpacken muss), muss ich lernen, langsam langsa, step by step, das zu akzeptieren.

Dafür gibt es auch eine schöne Nachricht, im Februar, am Ende des Semesters, fahre ich zu einem Konzert von Yasmine Hamdan. Ihr kennt Yasmine Hamdan nicht? Dann solltet Ihr sie schnell googeln, weil sie genialst geniale Musik macht und ich mich jetzt schon freue wie verrückt. Und eine andere gute Nachricht gibt es auch, ich habe nämlich jetzt endlich ein Zimmer in Weimar gebucht und da fahren D. und ich dann vor Weihnachten hin und machen schöne Dinge (inklusive Goethe, Schiller und Glühwein trinken) und ich kann ganz viele tolle Menschen wieder sehen. Wow, das klingt echt gut! Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr freue ich mich.

Abgesehen von den guten Dingen, war es eine schwierige Woche. Montag war vielleicht der schlimmste Tag seit langem und Familiendinge bedrücken mich ganz arg, aber ich habe auch liebe Menschen, die mir zuhören und alles ein bisschen auffangen. Um mich zu beruhigen und entspannen, habe ich am Sonntag ungefähr dreißig Gläser Marmelade gekocht und Muffins gebacken. Weil am Montag immer noch Pflaumen über waren, habe ich dann noch einen Crumble gemacht und die Pflaumen in Alkohol eingelegt, auf dass sie Likör werden. Ich bin arg gespannt, weil ich diesmal ein anderes Rezept ausprobiert habe als letztes Jahr und man weiß ja nie. Jetzt muss ich nur noch ein gutes Rezept für Haselnusslikör finden und dann kann es auch damit losgehen und zu Weihnachten kann ich dann alle Menschen betrunken machen. Muhaha!

Ich glaube, ich falle wieder ein bisschen zurück in meine frühere Art zu schreiben, aber das ist gut, weil es das Schreiben leichter macht. Und ich mag jeden Freitag schreiben. Das ist gut, so eine Art Wochenrückblick zu haben. Abgesehen davon kann ich vielleicht bald auch mal meine sehr spannenden und überaus wichtigen politischen Meinungen kund tun (haha).

Bis dahin, passt auf Euch auf!

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