I was a fool for love

Der Plan ist nicht so ganz aufgegangen, wie ich das geplant hatte (geplant war jedenfalls morgens zu bloggen und dann irgendwie weiterzumachen), aber ich musste gestern nach der Arbeit, die sehr viel Zeit in Anspruch genommen hat und sehr lange dauerte, auch einfach noch zwei Stunden mit D. diskutieren und dementsprechend spät bin ich also aufgestanden. Und dann kam das Leben dazwischen, also findet das Bloggen jetzt statt.

Die Woche war voll. Sehr voll. Nachdem ich am Samstag zehn Stunden arbeiten musste, habe ich den Abend mit Schokolade, einer Flasche Wein und meiner Mitbewohnerin verbracht, nach dem ich dann irgendwann voll fertig war. Daher musste ich dann auch sonntags erstmal wieder von den Halbtoten auferstehen und weiter arbeiten. Das Wochenende war also wie so viele in letzter Zeit: vor allem voller Arbeit.

Die zweite Uniwoche war wider Erwarten irgendwie anstrengender als die erste. Ich muss irgendwas noch rauswerfen, aber da werden wir mal sehen, was das sein wird. Vielleicht reicht es auch erstmal, dass bestimmte Sachen im Moment nur unregelmäßig stattfinden und andere an Weihnachten schon wieder vorbei sind. Und danach ist das Semester ja sowieso fast fertig. Montags hatten wir außerdem WG-Plenum, was eccht ganz gut war, und mit unseren Plänen für das WG-Konzert sind wir auch weiter gekommen. Ich hab auch die Zusage einer ziemlich fetzigen Band an Land gezogen und bin dementsprechend gut gelaunt. Ska in unserer Wohnung, und so!

Mittwoch war Familientag, was auch mal wieder ganz nett war. Mensch muss auch ab und an die Familie besuchen. Es gab gutes Essen, und guten Kuchen, und gute Gespräche mit Bubu. Die sind immer wichtig.

Abgesehen davon war die Woche voller Unikram. Das eine Uniprojekt, aus dem mal ne Konferenz werden soll, ist ziemlich arbeitsintensiv, aber auch spannend. Im Planungsteam gibts auf jeden Fall spannende Gespräche und das finde ich am besten daran. Die Konferenz an sich finde ich momentan noch eher unspannend (die, zu der ich in zwei Wochen fahre, finde ich dafür umso spannender!). Und zu dem Zionismus-Vortrag, den ich am Dienstag besucht habe, kann ich gerade in meinem Zustand keine kohärenten Gedanken formulieren. Es war interessant, und teilweise kamen schwachsinnige Argumente, aber was Anderes habe ich auch nicht erwartet. Spannend waren vor allem die Diskussionen mit D. danach, auch wenn wir sie in der Kälte vor dem Haus geführt haben. Oder vielleicht gerade deswegen.

Mein heutiger Tag war, interessanterweise, relativ entspannt. Ich habe mit meiner Mitbewohnerin L. gute Gespräche geführt, und endlich mal was für meine Praktikumsbewerbung getan. Gerade fühle ich mich sehr danach, nur diese eine Bewerbung zu schreiben, aber das wäre vielleicht ein bisschen zu optimistisch. Schließlich besitze ich keinen „legal background“. Und der ist schon gern gesehen.

Wie dem auch sei. Ich glaube, ich geh jetzt spazieren.

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